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19.10.2020 Thomas Bergmann

Trading-Tipp Philips nach Q3-Zahlen on fire

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Philips

Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips hat – auch dank Corona – für das dritte Quartal starke Zahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn fielen deutlich besser aus als erwartet, wobei die Corona-Pandemie das Geschäft im abgelaufenen Geschäftsquartal zusätzlich ankurbelte. Die Gesellschaft bekräftigte zudem die Ziele für das Gesamtjahr und gab neue Ziele für die Jahre 2012 bis 2025 aus. Das Jahreshoch ist in Reichweite. 

Wie Philips am Montag mitteilte, lag der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften bei rund 340 Millionen Euro, verglichen mit 208 Millionen Euro im Vorjahresquartal, und damit über dem Analystenkonsens von 274 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um rund 300 Millionen auf 4,98 Milliarden Euro – die Analysten hatten 4,82 Milliarden Euro erwartet. 

Die bereinigte EBITA-Marge verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 15,4 Prozent von 12,4 Prozent. Nach eigenen Angaben sei Philips auf den profitablen Wachstumskurs zurückgekehrt. Die Ziele für das Gesamtjahr, ein moderates Umsatzwachstum und eine bereinigte EBITA-Marge etwa auf Vorjahresniveau – wurden bestätigt. 

 Zwischen 2021 und 2025 rechnet Philips mit einem Umsatzplus von im Schnitt 5 bis 6 Prozent, wobei im kommenden Jahr das Wachstum "niedrig einstellig" ausfallen soll. Die bereinigte EBITA-Marge soll sich von 2021 bis 2025 um durchschnittlich 60 bis 80 Basispunkte pro Jahr verbessern.

Aus charttechnischer Sicht hat die Philips-Aktie mit dem Sprung über 42 Euro ein Kaufsignal generiert. Das nächste Ziel ist das Jahreshoch bei 46 Euro. Angesichts der starken Zahlen dürfte Letzteres nur eine Zwischenetappe auf dem Weg in Richtung 50 Euro sein.

Philips (WKN: 940602)

Der Philips-Konzern ist durch die Ausrichtung auf den Medizintechnikbereich auf einem guten Weg. Wer das Potenzial noch steigern möchte, kann auf ein Faktor-Zertifikat von Morgan Stanley zurückgreifen. Alles Weitere im "Trading-Tipp" bei DER AKTIONÄR TV.