Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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10.11.2020 Michel Doepke

Daikin Industries und Systemair im Höhenflug: Frischluft für das Depot

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SYSTEMAIR AB

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie erweisen sich schon einfache Regeln wie beispielsweise das Halten von Abstand oder die regelmäßige Zufuhr von Frischluft als sinnvoll. In Ausgabe 24/20 hat DER AKTIONÄR mit der schwedischen Systemair und dem japanischen Dauerbrenner Daikin Industries zwei Unternehmen vorgestellt, die für frische Luft sorgen – auch im Depot.

Produktoffensive

Daikin Industries hat auf die Pandemie reagiert und weitere Produkte ins Portfolio aufgenommen. Zwei neue Geräte bringen die Japaner auf den Markt: zum einen den Luftreiniger Daikin MCK55W, zum anderen den Luftreiniger AstroPure des Schwesterunternehmens AAF, der sich laut dem japanischen Konzern für den Einsatz in Schulen eignet.

Dank starker Halbjahreszahlen (per Ende September) schoss die Aktie des Klimaanlagen-Spezialisten vor Kurzem an der Heimatbörse in Tokio auf ein neues Rekordhoch. Derzeit notiert der Wert mit 22.140 Japanische Yen (177,12 Euro) nur unweit vom Höchststand bei 23.030 Yen (184,24 Euro) entfernt.

Auch der AKTIONÄR-Tipp Systemair gibt seit der Erstempfehlung in Ausgabe 24/20 mit einem Kursplus von 75 Prozent eine starke Figur ab. Egal ob für öffentliche Einrichtungen, Firmen oder sogar Pools: Das schwedische Unternehmen besticht durch ein breites Portfolio an Ventilatoren-, Lüftungs- und Klimatechnik für energieeffiziente Lüftungssysteme. Zudem produziert die Gesellschaft auch Hygiene-Lüftungsgeräte für Impfstoffhersteller.

Daikin Industries (WKN: 857771)

Frische Raumluft gewinnt in der Coronakrise an Bedeutung, was Lüftungsspezialisten wie Systemair oder Daikin Industries in die Karten spielt. Beide laufenden AKTIONÄR-Empfehlungen bleibe bei Schwäche kaufenswert. Während sich Daikin Industries hervorragend als langfristige, konservative Depotbeimischung eignet, darf Systemair in einem spekulativ ausgerichteten Portfolio nicht fehlen.