Die IBM-Aktie wird heute brutal ausverkauft, die Papiere verlieren rund 25 Prozent. Dass im Gegenzug der Cybersecurity-Anbieter CrowdStrike an der Spitze des Nasdaq 100 zweistellig im Plus steht, ist kein Zufall. Beide Kursentwicklungen haben mit den heute veröffentlichten IBM-Zahlen zu tun.
Das Wichtigste kurz und knapp:
• Die IBM-Aktie verliert nach enttäuschenden vorläufigen Quartalszahlen mehr als 25 Prozent.
• Aussagen von IBM-Chef Arvind Krishna befeuern die Cybersecurity-Branche.
• CrowdStrike steigt zweistellig und liegt seit Jahresbeginn deutlich vor dem Nasdaq 100.
Die vorläufigen Quartalszahlen von IBM kommen gar nicht gut an. Der Geschäftsverlauf im abgeschlossenen Quartal hat die Anleger enttäuscht, die Aussagen des Managements sind zurückhaltend. Mehr dazu lesen Sie hier. Allerdings sind es gerade Äußerungen von IBM-Chef Arvind Krishna in einem Investorenbrief, die die Cybersecurity-Branche, angeführt von CrowdStrike, aufhorchen lassen.
In einem kurzen Hinweis erläutert Krishna, dass IBM-Kunden im Juni ihre quartalsweisen Investitionsausgaben zugunsten von Käufen von Servern, Speicherlösungen und Arbeitsspeicher umgeschichtet hätten – noch vor erwarteten Preissteigerungen.
„Darüber hinaus wurden die Kunden im Quartal durch sich rasch entwickelnde, branchenweite Cybersecurity-Sorgen abgelenkt“, schrieb Krishna. An der Wall Street wird das mit Blick auf die Cybersecurity-Angebote von CrowdStrike im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz in steigende Kurse umgemünzt. Neben CrowdStrike legten auch andere Cybersecurity-Aktien zu. Palo Alto Networks gewann 6,2 Prozent, Fortinet stieg um 3,2 Prozent, Zscaler legte um 7,7 Prozent zu.
Die CrowdStrike-Aktie nimmt ihre Aufwärtsbewegung nach einer wenige Tage anhaltenden Schwächephase wieder auf. Seit Jahresanfang beträgt die Performance satte 77,7 Prozent, der Nasdaq 100 schaffte im selben Zeitraum knapp 17 Prozent.
Heute, 20:42
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