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10.02.2021 Nikolas Kessler

Neuer Tweet: Hat Elon Musk den Bogen jetzt überspannt?

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Elon Musk hat sich in der Vergangenheit wiederholt als Fan und Unterstützer von Bitcoin und Dogecoin zu erkennen gegeben. Wenn er über die Kryptowährungen twittert, lässt der Kurssprung meist nicht lange auf sich warten. Doch inzwischen scheint sich dieser Effekt etwas abzunutzen.

Am Mittwochnachmittag hat der Tesla-Gründer erneut einen Tweet zum Thema Dogecoin abgesetzt. Er habe die Spaß-Kryptowährung für seinen Sohn X Æ A-XII gekauft, damit dieser ein „toddler hodler“ werde, schrieb Musk bei Twitter. Als „Hodler“ werden im Krypto-Slang Menschen bezeichnet, die ihre Coins langfristig halten.

Während die Likes, Retweets und Kommentare darauf innerhalb kürzester Zeit explodierten, reagierte der Dogecoin-Kurs zunächst gar nichts und rutschte dann sogar bis zu fünf Prozent ins Minus. Knapp eine Stunde nach Veröffentlichung hat sich der Tweet aber scheinbar herumgesprochen: Der Dogecoin legt eine Wende hin und er klettert mehr als fünf Prozent ins Plus.

Unglaubliche Rallye – wird die Luft jetzt dünner?

In den vergangenen sieben Tagen hat Elon Musk mindestens elf Mal über Dogecoin getwittert – und damit einen großen Teil dazu beigetragen, dass der Kurs der Kryptowährung in diesem Zeitraum um fast 150 Prozent gestiegen ist hat. Unterstützt von den Musk-Tweets und den Reddit-Tradern ist der Kurs der Bitcoin-Parodie seit dem Jahreswechsel in der Spitze sogar um rund 1.700 Prozent nach oben geschossen und hat zu Wochenbeginn bei 0,085 Dollar ein neues Allzeithoch markiert.

Zwar ist bekannt, dass es bei Dogecoin in der Vergangenheit immer wieder „Pump-and-Dump“-Aktionen gab, die Krypto-Fans lassen sich davon aktuell aber nicht abschrecken. Zumal in Online-Foren bereits Kursziele von 1,00 Dollar kursieren.

Quelle: coinmarketcap.com

Den Zock auf eine Fortsetzung der Rallye sollen trotzdem höchstens spekulative Anleger wagen. Das Risiko, dass sich ein Großteil der sagenhaften Gewinne aus den letzten Wochen schnell wieder in Luft auflösen, ist groß. Wer längerfristig am Kryptomarkt investieren will, ist mit dem Bitcoin besser bedient.

Was hinter dem Phänomen Dogecoin steckt und wo der große Unterschied zum Bitcoin liegt, können Anleger hier oder in AKTIONÄR-Ausgabe 06/2021 nachlesen.

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Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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