Der Goldpreis ist am Dienstag nach einem guten Start unter Druck geraten. Eine Feinunze Gold kostete zuletzt 5.117,65 Dollar – knapp vier Prozent weniger als am Vortag. Der Silberpreis rutschte sogar um fast sieben Prozent auf 83,49 Dollar ab. Minenwerte gerieten sogar reihenweise zweistellig unter die Räder.
Zum Wochenstart hatten die Edelmetalle zunächst noch deutlich zugelegt. Und auch am Dienstagmorgen sah es noch positiv für die Gold und Co aus. Auslöser war der Stärke war die Eskalation im Iran-Krieg. Gold gilt traditionell als sicherer Hafen in geopolitisch unsicheren Zeiten. Doch bereits im Verlauf des Montags bröckelten die Gewinne wieder – am Dienstag folgte nun der deutliche Rückschlag.
Belastend wirken vor allem steigende Inflationsrisiken infolge höherer Öl- und Gaspreise. Sollte sich der Preisdruck verstärken, könnte insbesondere die US-Notenbank weniger Spielraum für Zinssenkungen haben. Höhere Zinsen sind für Edelmetalle tendenziell negativ, da Gold und Silber keine laufenden Erträge abwerfen.
Der Goldpreis hat sich damit wieder spürbar von seinem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar Ende Januar entfernt. Die Nervosität am Markt bleibt hoch – nicht nur bei Aktien, sondern auch im Edelmetallsektor.
DER AKTIONÄR rechnet trotz des heutigen Rücksetzers damit, dass es beim Goldpreis volatil weitergeht, die übergeordnete Richtung aber klar nach oben zeigt. Auch die Minenaktien dürften sich im Zuge steigender Edelmetallpreise wieder erholen.
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Heute, 20:57