Viele Anleger suchen zuerst die nächste vermeintlich starke Aktie, die möglichst viel Rendite liefern soll. Doch für Risiko und Entwicklung des Depots ist eine andere Entscheidung viel grundlegender: die Asset Allocation. Was die Forschung über ihren Einfluss aussagt, wie Anleger ihre Struktur festlegen und weshalb gute Aktien eine ungünstige Depotaufteilung nicht ausgleichen, lesen Sie hier.
Für viele Anleger beginnt die Suche nach Rendite mit der Frage, welche Aktie als Nächstes überzeugen könnte. Das klingt logisch, doch eine andere Fragestellung hat einen viel größeren Einfluss auf Ihr Depot. Zuvor zählt die Aufstellung des Gesamtvermögens. Asset Allocation bezeichnet die strategische Planung und Verteilung eines Portfolios auf Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Anleihen und Liquidität sowie auf Regionen, Branchen und Einzelpositionen. Sie legt nicht allein den Erfolg fest, prägt aber wesentlich, welchen Risiken ein Depot ausgesetzt ist und wie es auf verschiedene Marktphasen reagiert.
Die praktische Planung beginnt beim Anlageziel: Wann wird das Geld benötigt, und welche Verluste kann der Anleger finanziell wie emotional verkraften? Aus Zeithorizont und Risikotragfähigkeit wird ein Zielmix abgeleitet. Erst dann folgt die Auswahl konkreter Anlagen. Auch Positionsgrößen richtig zu bestimmen ist wichtig. Es gibt nicht die eine perfekte Kennzahl: Ein Portfolio mit vielen Aktien kann stark konzentriert sein, wenn wenige Titel oder ein Sektor dominieren.
Damit der Zielmix nicht nur auf dem Papier besteht, braucht er Regeln. Anleger sollten die Aufteilung regelmäßig oder bei deutlichen Abweichungen überprüfen. So wird verhindert, dass Kursbewegungen das Risikoprofil unbemerkt verschieben. Dieser Aspekt ist für langfristige Investments über Jahre wichtig.
Warum kann das wichtiger sein als die Wahl der „richtigen“ Aktie? Weil das Gesamtergebnis von allen Positionen und ihren Risiken abhängt. Ein guter Einzeltitel gleicht eine zu konzentrierte oder unpassende Depotstruktur nicht aus. Eine durchdachte Streuung kann Klumpenrisiken deutlich begrenzen. Die Kapitalmarktforscher Ibbotson und Kaplan haben den Einfluss auf das Depot untersucht: Die Anlagepolitik und die strategische Depotaufstellung (also die Asset Allocation) sorgten für rund 90 Prozent der Schwankungen eines typischen Portfolios über die Zeit. Deshalb sollte die Struktur vor der Einzeltitelauswahl stehen. Mehr erfahren Sie im zweiten Teil am Sonntag.
Die richtige Asset Allocation zu finden, benötigt Zeit und Erfahrung. Märkte ändern sich ständig, die persönliche Anlegersituation ebenfalls. Die Vorteile einer passenden Depotstruktur und Verwaltung überwiegen allerdings deutlich. TSI USA liefert hierzu ein ganzheitliches System und hilft berufstätigen Anlegern, den Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren und dabei alle Vorteile für sich zu nutzen. Das Ergebnis: Das TSI-USA-Depot hat sich in zehn Jahren am Markt mehr als versiebenfacht – seit Jahresbeginn notiert das Depot bei satten 84 Prozent im Plus. Hier erfahren Sie mehr.
Heute, 08:30
Bei Google bevorzugen