Deutschlands Wirtschaft kommt 2026 offenbar besser in Schwung als zunächst erwartet: Die Bundesregierung hebt ihre Wachstumsprognose deutlich an. Doch hinter dem Plus stehen vor allem Exporte und staatliche Ausgaben. Ob daraus ein selbsttragender Aufschwung wird, hängt von weiteren Faktoren ab. Das ist jetzt wichtig.
Überall Krise, doch das Wirtschaftsministerium verdoppelt nun seine Erwartungen beim Wirtschaftswachstum. Die Herbstprojektion hebt das erwartete Wirtschaftswachstum 2026 auf 1,3 Prozent an, nach 0,5 Prozent im April. Für 2027 steigt die Schätzung von 0,9 auf 1,1 Prozent. Das ist eine Erholung, aber noch kein Beleg, dass Deutschlands strukturelle Schwächen überwunden sind.
Als Treiber nennt der Bericht das stärkere erste Halbjahr, robuste Exporte, den Lageraufbau energieintensiver Güter sowie staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Die Industrieproduktion stieg dem Bericht zufolge im August um 2 Prozent; auch durch die Aufrüstung füllten sich Auftragsbücher.
Doch der private Konsum bleibt angesichts steigender Preise schwach, die Investitionen erholen sich nur allmählich. Hohe Energiepreise, geopolitische Risiken, US-Handelsbarrieren und Chinas Wettbewerb setzen Unternehmen zusätzlich unter Druck. Hinzu kommen von Firmen kritisierte Steuern, Regulierung, Arbeitskosten und lange Genehmigungsverfahren.
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Die Prognose ist ein Lichtblick, aber kein Freibrief für einen breit angelegten Aufschwung. Anleger müssen zunehmend wählerischer bei der Aktienauswahl sein. Wer deutsche Trendaktien nach dem TSI-Premium-System verfolgen möchte, findet die aktuelle Auswahl und Einordnung in der neuesten Ausgabe HIER. Das Herzstück ist das Depot, das insbesondere für berufstätige Anleger einen ganzheitlichen Ansatz und eine starke Performance bietet: Die Depotübersicht (siehe unten) weist eine Performance von +544 Prozent aus – ein starker historischer Track Record. Seit Jahresbeginn notiert das TSI-Premium-Depot über 49 Prozent höher.
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