Mit der Aktie des Rüstungsriesen Rheinmetall ging es zuletzt weiter bergab. Dabei können sich die jüngsten Meldungen durchaus sehen lassen. So ist der DAX-Konzern nun etwa auch in die industrielle Fertigung von Aufklärungssatelliten eingestiegen. Dennoch pendelt der Aktienkurs weiter in Richtung des Jahrestiefs bei 900 Euro.
Allerdings sieht Deutsche Bank Research weiterhin reichlich Luft nach oben. So bekräftigte Analyst Christoph Laskawi sein Anlagevotum für Rheinmetall mit „Buy“ und das Kursziel von 1.800 Euro. Die am 5. November erwarteten Quartalsergebnisse dürften erneut ein Umsatzplus von mehr als 40 Prozent ausweisen und nach Einschätzung von Laskawi bestätigen, dass der Rüstungskonzern seine Jahresziele erreichen kann. In seinem am Dienstag veröffentlichten Ausblick hob er zudem die Bedeutung des Schlussquartals für die Auftragsentwicklung hervor. Als zentralen Impuls für die Aktie sieht Laskawi weiterhin das Bundeswehr-Großvorhaben „Arminius“ für Panzer. Die Zustimmung des Haushaltsausschusses wird Anfang Dezember erwartet.
Und auch Jefferies hält an der Einstufung „Buy“ für Rheinmetall fest. Analystin Chloe Lemarie schrieb am Mittwoch, dass der Start der Satellitenfertigung am Standort Neuss zwar etwas später als geplant erfolgt sei. Die dortige Umstellung eines Teils der Kapazitäten auf die Satellitenproduktion komme jedoch vergleichsweise schnell voran.
Es bleibt dabei: Rheinmetall kommt im operativen Geschäft weiterhin gut voran. Dies wird auch durchaus von zahlreichen Experten und Marktteilnehmern wahrgenommen, spiegelt sich derzeit aber einfach nicht in einem steigenden Akitenkurs wider. Wer investiert ist, kann abgesichert mit einem Stopp bei 750,00 Euro an seiner Position festhalten.
Die Aktie von Rheinmetall ist indes auch im European Defence Index vertreten, durch den man einfach und breit gestreut in europäische Rüstungs-Player investieren kann. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
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