Gestern kam es zu einem größeren Ausverkauf bei europäischen Bankaktien. Schwer getroffen wurden auch die Papiere der Deutschen Bank, für die es nun langsam brenzlig wird. Die Gründe sind altbekannt, das Stimmungsbild der Analysten ist dennoch eindeutig.
Mit einem Verlust von 3,4 Prozent ging der Euro Stoxx Banks als Branchenindex gestern deutlich tiefer aus dem Handel. Zu den Gründen zählen die weiter steigenden Staatsanleihezinsen in Europa, die insbesondere in Frankreich zuletzt Niveaus erreichten, die es seit mehr als einem Jahrzehnt nicht gegeben hat. Gestern gab es erneut einen deutlichen Anstieg auf 4,9 Prozent.
Das setzt nicht nur französische Finanzinstitute unter Druck, sondern auch andere Geldhäuser, denn die Sorge vor einer neuen Euro-Krise geht um. Die Deutsche Bank schloss gestern mit 4,9 Prozent fast am Ende des Euro Stoxx Banks, knapp vor der Société Générale, die fünf Prozent einbüßte. Auf Jahressicht hat die Deutsche-Bank-Aktie nun fast zehn Prozent verloren und trägt die rote Laterne im Index. Allerdings rät nur ein Analyst derzeit zum Verkauf.
Heute, 08:05
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