So investieren die Superreichen
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25.11.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: 58.000 statt 98.000 Dollar? Auf diese Marken kommt es jetzt an

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Bitcoin

Die „Worst-Case“-Prognosen von Krypto-Analyst PlanB haben die Monatsschlusskurse des Bitcoin zuletzt erstaunlich präzise vorhergesagt, doch im November scheint sein „floor model“ gewaltig danebenzuliegen. An den grundsätzlich bullishen Aussichten ändert das jedoch nichts.

Dass der Bitcoin in den nächsten fünf Tagen noch um rund 67 Prozent auf den von PlanB errechneten Monatsschlusskurs von 98.000 Dollar steigt, ist zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, aber selbst für Kryptoverhältnisse äußerst ambitioniert. Das räumt der Experte nun auch selbst ein.

Das mittels „floor model“ ermittelte Kursziel für Ende November werde „wahrscheinlich“ verfehlt werden, schrieb er am Donnertag bei Twitter. Zuvor hatte er die Schlusskurse für August, September und Oktober nahezu perfekt vorhergesagt. Doch PlanB stellt auch klar: Das „Stock-to-Flow“-Modell (S2F) sei davon jedoch nicht betroffen und der Bitcoin im aktuellen „Halving“-Zyklus nach wie vor auf Kurs in Richtung 100.000 Dollar.

Nach Einschätzung von Profi-Trader Rekt Capital wäre es für die weitere Kursentwicklung zunächst wichtig, dass der Monatsschlusskurs oberhalb der Unterstützung im Bereich von 58.728 Dollar liegt – ein wesentlich realistischeres Ziel. Dank einem Kursplus von mehr als vier Prozent notiert der Bitcoin am Donnerstag bereits in diesem Bereich. Bis zum Monatsende rechnet der Experte jedoch mit anhaltenden Kursschwankungen.

Speziell der große Verfallstag bei Terminkontrakten auf den Bitcoin am morgigen Freitag (26. November) dürfte kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen. Nach Informationen des Branchenportals cointelegraph.com liefern sich Bullen und Bären aktuell einen harten Kampf um die wichtigen Marken im Bereich von 56.000 und 58.000 Dollar.

Auch wenn die durchwachsene Performance im November die Hoffnungen auf eine Jahresendrally beim Bitcoin etwas gedämpft haben, sollten sich Anleger nicht von der kurzfristigen Konsolidierung nach dem Hoch zu Monatsbeginn verunsichern lassen. Der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt und neue Höchststände nur eine Frage der Zeit.

Die langfristige Kaufempfehlung des AKTIONÄR für eine kleine Bitcoin-Position als spekulativer Depotbeimischung gilt daher weiterhin.

Foto: Börsenmedien AG

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR. 

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