Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
30.01.2020 Thomas Gebert

Kolumne: Kurs-Rallye in der nächsten und übernächsten Woche möglich

-%
DAX

Die schwache Eröffnung heute spricht für eine baldige Wende nach oben.


Ich habe in meinem neuen Buch eine Methode vorgestellt, wie man versuchen kann mögliche Gipfel oder Kurstäler zeitnah zu identifizieren. Diese Methode beruht auf der Beobachtung, dass kurzfristigen Richtungswechseln häufig sogenannte emotionale Ereignisse vorauslaufen. Diese emotionalen Momente erkennt man an großen Fenstern, also Lücken oder Gaps im Chartverlauf in der Candlestick-Chartdarstellung oder ausgesprochen großen Kerzen im Candle-Chart.

Dabei gilt ein Fenster in eine Richtung, in der sich der DAX schon einige Tage bewegt als Wende-Hinweis und ein Fenster in einen neu eingeschlagene Richtung als Indikation für eine weitere Bewegung in diese neu eingeschlagene Richtung. Diese emotionalen Ereignisse treten gehäuft in einem Abstand von 13 bis 18 Tagen, meist 14 oder 15 Tagen, auf.

Schauen wir uns unter diesem Gesichtspunkt einmal die Kursentwicklung der letzten Tage des DAX an.


Zur aktuellen Situation

Die beiden Tiefpunkte am 10. Dezember und am 6. Januar, im Chart mit (1) und (2) gekennzeichnet, liegen 14 Börsentage auseinander. Beiden Kerzen, die diese Tiefpunkte markierten und einen sehr langen unteren Schatten, Lunte genannt, aufweisen traten nach einem Fenster nach unten auf. Daher lag es nahe am letzten Montag, dem 27. Januar (3) einen möglichen Tiefpunkt zu diagnostizieren. Erstens lag der letzte Tiefpunkt 15 Börsentage zurück und der Montag eröffnete mit einem großen Fenster nach unten.

Nun habe ich in meiner Kurzfristanalyse am Montag im Gebert-Brief beschrieben, wie ich es in meinem Buch erklärt habe, dass solche Wenden oft nicht an einem Tag vollzogen werden. Der Pessimismus und die Panik, die sich durch das große Fenster nach unten bei der Eröffnung am Montag abgezeichnete, verschwindet nicht an einem Tag. Meist folgen zwei oder drei Tage der schlechten Stimmung.

Deshalb hatte ich am Montag im Gebert-Brief geschrieben, nachzulesen auf der Seite Gebertbrief.de, dass der Tiefpunkt wahrscheinlich erst am Freitag gefunden sein wird. Kennzeichen wird wiederum ein Fenster nach unten sein.


Wie geht es nun weiter?

Nun hat bereits heute, am Donnerstag, ein Tag früher, der DAX deutlich schwächer eröffnet (4), so dass ich von einer unmittelbar bevorstehenden Wende nach oben ausgehe. In der nächsten und der übernächsten Woche sollten wir dann eine steile Aufwärtsbewegung sehen können. Ein Anhaltspunkt, dass die Wende vollzogen worden ist, wäre, wenn in den nächsten Tagen, Montag oder Dienstag, ein Fenster nach oben auftritt. Ein solches Fenster in eine neu eingeschlagene Richtung würde darauf hindeuten, dass die Bewegung in diese neue Richtung weiterlaufen wird.


Schlagen Sie den Markt

Die richtigen Einschätzungen und fundierten Analysen begeistern die Leser des GebertBriefs seit vielen Jahren. Zinsentwicklung, Inflationsrate, Wechselkurs zwischen Euro und Dollar sowie Jahreszeit – anhand dieser vier Variablen prognostiziert der Gebert-Indikator die Kursentwicklung im DAX. Nur wenn mit steigenden Kursen zu rechnen ist, wird investiert. Fallen die Kurse, werden Gewinne mitgenommen und es wird auf das Signal zum Wiedereinstieg gewartet. Risikobewusstere Leser erhalten mit der kurzfristig orientierten 16-Wochen-Strategie im Rahmen des GebertBriefs die Möglichkeit, zyklische Schwankungen im DAX noch effektiver für sich zu nutzen.


Anleger, die den Empfehlungen des Gebert-Indikators seit 1996 gefolgt sind, konnten bis heute mehr als 2.870 % Rendite erzielen. Überzeugen Sie sich selbst von dem erfolgreichen Konzept, holen Sie sich die kostenlose Leseprobe und sichern Sie sich das attraktive Testangebot.


MEHR ZUM GEBERTBRIEF

Buchtipp: Narrative Wirtschaft

„Tech-Aktien steigen immer!“ „Immobilien­preise fallen nie!“ Stimmt das wirklich? Ob wahr oder nicht, solche Narrative, oder einfacher gesagt Geschichten, beeinflussen das Verhalten von Menschen und somit auch die Wirtschaft massiv. Wie entstehen Narrative? Wie gehen sie viral, wie gewinnen sie an Einfluss, wann verlieren sie diesen wieder? Welche Auswirkungen haben sie? Und, last, but not least: Wie lassen sich mit ihnen ökonomische Zusammenhänge und Entwicklungen besser verstehen und vorhersagen? Diese Fragen untersucht Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert J. Shiller in seinem vielleicht wichtigsten Buch.

Autoren: Shiller, Robert J.
Seitenanzahl: 480
Erscheinungstermin: 16.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-666-0