10 Top-Aktien: Kaufen. Halten. Reich werden.
08.06.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin & Co: China greift durch

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Bitcoin

Nach Elon Musk hat sich auch die chinesische Regierung auf Kryptowährungen eingeschossen. Das bleibt nicht ohne Folgen.

Unabhängig, dezentral, frei – das war Satoshi Nakamotos Vision, als er den Bitcoin erfunden hat. Doch aktuell wird er – so scheint es zumindest – immer mehr zum Spielball Einzelner. Elon Musk hat die Kurse von Bitcoin und Dogecoin mit seinen Tweets in den vergangenen Monaten quasi nach Belieben bewegt. Besonders deutlich wurde das nach dem überraschenden Sinneswandel in puncto Bitcoin-Zahlungen bei Tesla Mitte Mai (siehe Ausgabe 22/2021). Kurz darauf hat auch die chinesische Regierung ihre kritische Haltung gegenüber Digitalwährungen bekräftigt. Inländische Kryptohandelsplätze und die Kapitalaufnahme durch Initial Coin Offerings (ICO) sind dort bekanntlich bereits seit 2017 verboten. Jetzt nimmt Peking auch die Miner ins Visier. Da laut dem Bitcoin Electricity Consumption Index der Universität Cambridge (CBECI) rund 65 Prozent der Rechenleistung im globalen Bitcoin-Netzwerk aus Mining-Farmen in China stammt, hat die Ankündigung massiv zur großen Unsicherheit unter den Bitcoin-Investoren und zu den jüngsten Kursverlusten beigetragen.

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