Die Lage im Nahen Osten bleibt an den Märkten derzeit weiter das bestimmende Thema. Der DAX ist am Mittwoch mit einem Abschlag von 1,4 Prozent auf 23.640,03 Zähler aus dem Handel gegangen. Und auch der Start in den Donnerstag sieht weniger freundlich aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 1,4 Prozent tiefer auf 23.307 Punkte.
Wieder höhere Ölpreise und gestiegene Inflationssorgen belasten die Märkte. US-Präsident Donald Trump erklärte zwar, dass der Krieg mit dem Iran schon bald enden könnte, es gebe „praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte“. Zudem hat er Ölkonzerne ermutigt, die Straße von Hormus zu befahren. Die Lage bleibt aber dennoch weiter angespannt.
Auf der Terminseite gibt es heute eine ganze Reihe von Quartalszahlen. Es berichten unter anderem BMW, RWE, Zalando, Grenke, Brenntag, K+S, Siltronic, Daimler Truck, Hannover Rück und am Abend nach US-Börsenschluss Adobe. Auch die Deutsche Bank legt heute ihren Geschäftsbericht vor. Bei der Deutschen Lufthansa beginnt heute ein zweitägiger Pilotenstreik.
Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX im Blick haben. Brenntag, Volkswagen, Daimler Truck, BASF und Bayer waren hier am stärksten. Rheinmetall, Vonovia, Henkel, Heidelberg Materials und SAP waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise sind zuletzt wieder etwas gestiegen, Gold und Silber tendieren weiter seitwärts. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet derzeit gut 93 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei rund 89 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet am Dienstagmorgen 5.150 Dollar, eine Feinunze Silber 85,22 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 69.436 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen fanden am Mittwoch keine klare Richtung. Der Leitindex Dow Jones gab 0,6 Prozent nach auf 47.417,27 Zähler. Der marktbreite S&P 500 trat auf der Stelle und ging bei 6.775,80 Zählern aus dem Handel. Und der technologielastige Nasdaq 100 gewann wenige Punkte auf 24.965,01 Punkte.
Die wichtigsten asiatischen Börsen stehen am Donnerstagmorgen unter Druck. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 1,4 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 0,6 Prozent tiefer. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verliert 1,2 Prozent.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 06:52