Die Aktien von Lithiumherstellern wie Albemarle und SQM korrigierten zuletzt wieder etwas. Dies sorgte für sinkende Kurse beim Best of Lithium Index des AKTIONÄR. Doch das ist kein Grund zur Sorge. Die Perspektiven für die Lithiumpreise und damit auch für die Produzenten des für die Energie- und Verkehrswende enorm wichtigen Rohstoffs sind weiterhin gut.
Nach einigen schwierigen Jahren haben Angebotsanpassungen dazu beigetragen, dass sich der Markt wieder stabilisieren konnte. Ein weiterer Grund für den Preisanstieg in den vergangenen Monaten ist die wieder spürbar anziehende Nachfrage. Lithium bleibt der entscheidende Rohstoff für Batterien, insbesondere im Bereich der Elektromobilität. Elektroautos sind weiterhin der mit Abstand größte Abnehmer, und auch wenn die Wachstumsraten schwanken, steigt der globale Bedarf langfristig klar an.
Zunehmend kommt jedoch ein zweiter großer Nachfrageblock hinzu: stationäre Energiespeicher. Stromnetze müssen wegen des Ausbaus von Solar- und Windkraft immer stärker durch Batteriespeicher stabilisiert werden. Analysten erwarten, dass die Lithium-Nachfrage aus diesem Segment 2026 besonders kräftig wächst und damit sogar stärker zulegen könnte als der klassische EV-Bereich.
Auch strukturell spricht vieles dafür, dass die Lithiumnachfrage weiter steigen dürfte. Neben Elektroautos und Netzspeichern gewinnen neue Anwendungen an Bedeutung – etwa große Batteriesysteme für Industrie, Infrastruktur und künftig auch technologische Bereiche wie Robotik und autonome Systeme.
Hinzu kommt, dass das Angebot nur begrenzt flexibel ist: Neue Minenprojekte benötigen viele Jahre Vorlaufzeit, sodass steigende Nachfrage nicht sofort durch zusätzliche Produktion beantwortet werden kann. Deshalb rechnen mehrere Marktbeobachter damit, dass es im laufenden Jahr zu einem Defizit kommen dürfte.
Trotz der jüngsten Kursrücksetzer deutet vieles darauf hin, dass die Lithiumpreise weiter zulegen werden. Davon dürften der Best of Lithium Index des AKTIONÄR weiterhin deutlich profitieren. Mutige können mit Derivaten auf eine Fortsetzung der Erholung von SQM, Ganfeng, Albemarle & Co setzen. Wer es konservativer mag, setzt auf das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAS.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.
Heute, 09:43