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19.06.2020 Thomas Bergmann

Der Tag nach dem Wirecard-Schock – DAX um Stabilität bemüht

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Vor dem großen Verfall an den Terminbörsen, dem so genannten Hexensabbat, zeichnet sich im DAX am Freitag ein recht stabiler Start ab: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex rund eine Stunde vor dem Xetra-Start kaum verändert auf 12.294 Punkte. Aus Asien kommen gemischte Vorgaben, die Futures auf die US-Indizes notieren ebenfalls auf dem Vorabendstand.

Am Donnerstag hatte sich der DAX zunächst der wichtigen Marke bei 12.500 genähert, war dann wegen der Nachrichten von Wirecard (DER AKTIONÄR berichtete) aber wieder gefallen. Zeitweise notierte er 1,5 Prozent im Minus, konnte sich jedoch bis zum Handelsende etwas erholen.

Eine Belastung am Freitag ist wahrscheinlich wieder die Wirecard-Aktie. Die notiert vorbörslich bei minus 9 Prozent. Sollte der Zahlungsabwickler auch an diesem Freitag keinen testierten Abschluss präsentieren, droht die Kündigung von Krediten in Höhe von etwa zwei Milliarden Euro.

Die Lufthansa hat derweil ihren zunächst letzten Handelstag im DAX. In Folge des massiven Kurseinbruchs in der Corona-Krise muss die Airline in den MDAX absteigen. Die Deutsche Wohnen steigt dafür auf.

DAX (WKN: 846900)

DER AKTIONÄR beobachtet den DAX zurzeit von der Seitenlinie aus. Mehr dazu um 9:00 Uhr live bei www.deraktionaer.tv im DAX-Check.

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