Die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole hat den DAX am Freitag auf ein neues Rekordhoch von über 26.618 Punkten katapultiert. Neben den Signalen der US-Notenbank sorgten fallende Ölpreise und eine starke Rally bei den Autowerten für beste Stimmung. Setzt der deutsche Leitindex seinen Höhenflug nun fort?
Fed-Chef Warsh habe auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming an Glaubwürdigkeit gewonnen, wenn es um die Bekämpfung der hohen Inflation geht, kommentierten die Experten des Analysehauses Capital Economics. Warsh signalisierte die Bereitschaft zu einer Zinserhöhung der Fed. Die Mehrheit der Anleger erwartet nun steigende Zinsen bereits im September.
"Die Anleger spielen nach wie vor nach ihren eigenen Spielregeln und rechnen derzeit Chancen gegen Risiken auf", stellte CapTrader-Marktanalyst Timo Emden fest. Warshs Fingerzeig auf die Inflationsrisiken hätten die Marktteilnehmer zwar nicht ignoriert, aber offenbar als beherrschbar eingestuft. "Das Glas auf dem Frankfurter Börsenparkett ist nach wie vor halb voll und nicht halb leer", ergänzte Emden.
Tech-Zahlen und fallender Ölpreis beflügeln
Bereits zuvor hatten die Quartalszahlen großer US-Technologieunternehmen wie Nvidia
Auto-Werte und Zykliker führen DAX an
Autowerte waren vor dem Wochenende am deutschen Aktienmarkt besonders gefragt. An der DAX-Spitze gewannen die Anteile von BMW
Auch andere Zykliker konnten bei den Anlegern punkten. Im DAX gehörten der Chemiekonzern BASF
Siemens auf Rekordhoch
Die Aktien von Siemens
Deutz im Höhenflug
Weiter auf Rallykurs befanden sich die Aktien von Deutz
Enthält Material von dpa-AFX
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