Gestern legten mit Alphabet, Meta, Microsoft und Amazon gleich vier der Magnificent 7 ihre Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vor. Und diese konnten sich allesamt durchaus sehen lassen. So steigerte Alphabet den Erlös im Q1 bereinigt von Währungseffekten um 19 Prozent auf 109,9 Milliarden Dollar.
Die operative Marge verbesserte sich um zwei Prozentpunkte auf 36,1 Prozent. Gleichzeitig schoss der Gewinn je Aktie von 2,81 Dollar im Vorjahreszeitraum auf 5,11 Dollar nach oben. Damit pulverisierte Alphabet die Erwartungen: Im Vorfeld hatten die Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 2,63 Dollar gerechnet, beim Erlös wurden 107,2 Milliarden Dollar erwartet.
Auch Microsoft hat seinen Wachstumskurs eindrucksvoll fortgesetzt: Der Umsatz im Berichtszeitraum bis Ende März stieg im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 82,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte um knapp ein Viertel auf 4,27 Dollar zu. Beide Kennzahlen übertrafen die Erwartungen der Wall Street deutlich – Analysten hatten im Schnitt mit 81,4 Milliarden Dollar Umsatz und einem Gewinn je Aktie von 4,05 Dollar gerechnet.
Bei Meta kletterte der Umsatz im ersten Quartal um 33 Prozent auf 56,31 Milliarden Dollar. Damit liegt Meta über den Erwartungen. Treiber blieb das Werbegeschäft, das ebenfalls um 33 Prozent auf 55,02 Milliarden Dollar wuchs. Zudem sprang der Gewinn je Aktie auf 10,44 Dollar nach 6,43 Dollar im Vorjahr.
Amazon konnte ebenfalls überzeugen. Der Konzern steigerte den Umsatz um 17 Prozent auf 181,5 Milliarden Dollar. Damit lag Amazon deutlich über den erwarteten 177,23 Milliarden Dollar. Zudem übertraf der Gewinn je Aktie mit 2,78 Dollar klar die Prognosen von 1,62 Dollar.
Es läuft weiterhin rund bei Meta, Microsoft, Alphabet und Amazon. Wer auf die sieben größten US-Technologieriesen (neben diesen vier Konzernen noch Nvidia, Apple und Tesla) setzen will, liegt mit dem Indexzertifikat auf den Magnificent 7 Index richtig (WKN DA0AC0). Mutige können auch mit gehebelten Produkten auf eine Fortsetzung der Rally spekulieren.
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Amazon-Aktien der befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Meta, Microsoft, Alphabet.
Heute, 07:48