Der Goldpreis kommt derzeit nicht richtig in Schwung. Seit der Erholungsbewegung im August, die das Edelmetall bis auf knapp 4.700 Dollar stiegen ließ, ist es peu à peu abwärts gegangen. Mittlerweile rücken sogar die Jahrestiefststände bei 3.944 Dollar wieder näher. Auch am heutigen Montag kann sich der Goldpreis nicht lösen.
Gold startet zunächst mit leichten Gewinnen in die Woche, drehte im weiteren Verlauf aber wieder leicht ins Minus. Am Nachmittag kostete die Feinunze in London 4.152 Dollar und damit 0,25 Prozent mehr als am Freitag. Zuletzt wurde sie bei 4.138,56 Dollar gehandelt, ein Rückgang um 0,1 Prozent.
Rückenwind erhält das Edelmetall durch die wachsenden Kreditrisiken in der Eurozone. Besonders die angespannte politische und fiskalische Lage in Frankreich sorgt für Unruhe und lässt dort die Anleiherenditen steigen. Die Auswirkungen reichen auch in andere Länder der Währungsunion. Einige Experten fühlen sich an die Euro-Staatsschuldenkrise erinnert. In dieser Situation wird Gold als sicherer Hafen gesucht.
Daneben beeinflussen die Erwartungen an die US-Geldpolitik den Kurs. Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht für September hat die Aussicht auf eine Zinserhöhung gedämpft. Auch ein Ende September veröffentlichter, enttäuschender Index zu den persönlichen Konsumausgaben könnte die Wetten auf einen Zinsschritt im Oktober verringert haben. Dennoch rechnen Marktteilnehmer weiterhin mit einem möglichen Schritt im Dezember.
Andererseits belastet ein stärkerer US-Dollar Gold verteuert sich damit für Käufer auf Basis anderer Währungen.
Auch wenn Gold derzeit auf der Stelle tritt. DER AKTIONÄR bleibt langfristig ganz klar positiv für Gold gestimmt. Größere Rücksetzer sollten Anleger zum Ausbau ihrer Positionen nutzen. Allerdings ist Geduld gefragt. Wer auf einen Korb mit führenden Goldproduzenten setzen will, liegt mit dem Best of Gold Miners und dem Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY richtig.
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