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EQS-News: Arzneimittelengpässe in Europa: eine Frage der Verteilung - und das Potenzial EU-weiter E-Rezepte. (deutsch)

EQS-News: Arzneimittelengpässe in Europa: eine Frage der Verteilung - und das Potenzial EU-weiter E-Rezepte. (deutsch)
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Arzneimittelengpässe in Europa: eine Frage der Verteilung - und das Potenzial EU-weiter E-Rezepte.

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EQS-News: Redcare Pharmacy N.V. / Schlagwort(e): Studie/Sonstiges
Arzneimittelengpässe in Europa: eine Frage der Verteilung - und das
Potenzial EU-weiter E-Rezepte.

05.10.2026 / 10:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Neue von Redcare Pharmacy beauftragte Expertenstudie.

Sevenum, die Niederlande, 5. Oktober 2026. Arzneimittelengpässe zählen zu
den größten Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung in Europa. Doch
Medikamente, die in einem Land knapp sind, können in anderen EU-Ländern
weiterhin verfügbar sein. Die neue, von Redcare Pharmacy beauftragte
Expertenstudie "Exploring the role of the European Health Data Space (EHDS)
for online pharmacies in addressing critical medicine shortages in
cross-border e-prescription" zeigt, wie grenzüberschreitende E-Rezepte und
Online-Apotheken dazu beitragen könnten, solche Versorgungslücken zu
schließen - ergänzend zum Europäischen Gesundheitsdatenraum (European Health
Data Space, EHDS) und zum Critical Medicines Act (CMA).

Die Studie wurde von Redcare Pharmacy beauftragt und vom Institute for
Medical Technology Assessment (iMTA) der Erasmus-Universität Rotterdam sowie
von Health Connect Partners (HCP) durchgeführt. Untersucht wurden Daten zu
Lieferengpässen bei 49 kritischen Arzneimitteln in sechs europäischen
Ländern - Deutschland, Österreich, Griechenland, Italien, den Niederlanden
und der Schweiz. Das zentrale Ergebnis: Engpässe sind häufig eine Frage der
Verteilung und nicht der grundsätzlichen Verfügbarkeit.

Im Rahmen des EHDS sollen Patient:innen in der EU künftig ihre E-Rezepte
über MyHealth@EU, die grenzüberschreitende digitale Gesundheitsinfrastruktur
der EU, auch in einem anderen Mitgliedstaat einlösen können. Diese
priorisierte Datenkategorie soll ab dem ersten Quartal 2029 in allen
Mitgliedstaaten verfügbar sein. Die Studie zeigt, dass zugelassene
Online-Apotheken, die an MyHealth@EU angebunden sind, verfügbare
Arzneimittel sicher zu den Patient:innen bringen könnten, die sie benötigen.
Dies würde das im EHDS verankerte Recht von Patient:innen unterstützen, ihre
Gesundheitsdaten mit Gesundheitsdienstleistern ihrer Wahl zu teilen, und
zugleich das Ziel des CMA ergänzen, die Widerstandsfähigkeit der
europäischen Arzneimittelversorgung zu stärken.

Damit der grenzüberschreitende Zugang zu Arzneimitteln in der Praxis
funktioniert, empfiehlt die Studie fünf Maßnahmen: die vollständige
Umsetzung des EHDS und der MyHealth@EU-Infrastruktur, die Einbindung von
Online-Apotheken in diese digitalen Gesundheitsdienste, die Anerkennung von
Online-Apotheken, die Harmonisierung von E-Rezept-Standards und der
Rezeptvalidierung zwischen den Mitgliedstaaten sowie die Schaffung
transparenter Erstattungs- und Governance-Strukturen. Zusammengenommen
könnten diese Maßnahmen Patient:innen einen zuverlässigeren Zugang zu
kritischen Arzneimitteln ermöglichen und zugleich die Resilienz der
europäischen Gesundheitssysteme stärken.

"Wahlfreiheit ist ein zentraler Wert unserer europäischen Gesellschaft. Wir
müssen sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger frei entscheiden können,
wie sie pharmazeutische Versorgung in Anspruch nehmen möchten - ob vor Ort
in der Apotheke, zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs", sagt Theresa
Holler, Chief Operational Officer und verantwortliche Apothekerin bei
Redcare Pharmacy.

Für Redcare Pharmacy zeigt die Studie sowohl den Beitrag, den
Online-Apotheken zu einem sicheren und verlässlichen Zugang zu Arzneimitteln
in Europa leisten können, als auch das weiterreichende Potenzial eines
digital vernetzten europäischen Gesundheitssystems.

Hier findet sich die vollständige Studie sowie der dazugehörige Policy
Two-Pager.

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Über Redcare Pharmacy.

2001 gegründet, ist Redcare Pharmacy N.V. mit einem Umsatz von 2,9 Mrd. EUR im
Jahr 2025 die führende Online-Apotheke in Europa und in sieben Ländern aktiv
(Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, die Niederlande und
die Schweiz). Mit Hauptsitz in den Niederlanden bietet Redcare Pharmacy
ihren über 14 Millionen aktiven Kund:innen eine Auswahl an mehr als 500.000
verschiedenen gesundheitsbezogenen Produkten an. Neben rezeptfreien
Arzneimitteln (OTC), Nahrungsergänzungsmitteln sowie Beauty- und
Körperpflegeprodukten bietet das Unternehmen auch verschreibungspflichtige
Medikamente in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden an und ist
damit eine echte One-Stop-Pharmacy. Als Apotheke der Zukunft steht Redcare
für umfassende pharmazeutische Services - dabei hat pharmazeutische
Sicherheit immer oberste Priorität.

Redcare Pharmacy N.V. ist seit 2016 an der Börse Frankfurt (Prime Standard)
gelistet und Mitglied im Auswahlindex SDAX.

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05.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Redcare Pharmacy N.V.
Erik de Rodeweg 11-13
5975 WD Sevenum
Niederlande
Telefon: 0800 - 200 800 300
Fax: 0800 - 90 70 90 20
E-Mail: investors@redcare-pharmacy.com
Internet: www.redcare-pharmacy.com
ISIN: NL0012044747, DE000A19Y072
WKN: A2AR94, A19Y072
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München,
Stuttgart, Tradegate BSX
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2410228 05.10.2026 CET/CEST

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Quelle: dpa-AFX