21.01.2015 Maximilian Steppan

DAX mit Verschnaufpause: Wirecard, Netflix, SAP im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Der DAX dürfte nach seiner jüngsten Rekordfahrt am Mittwoch zunächst innehalten. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator signalisierte knapp eine Stunde vor Handelsbeginn für den deutschen Leitindex nur ein minimales Plus von 0,07 Prozent auf 10.264 Punkte.
Am Dienstag zuvor hatte das Börsenbarometer bei 10 297 Punkten im Tagesverlauf einen weiteren Höchststand in Folge erklommen. Seit dem Dreikönigstag zog es damit in der Spitze um gut achteinhalb Prozent an.

Wirecard begeistert die Börse - Prognose wird angehoben
Klar hat der Zahlungsabwickler zuletzt mehrere gute Deals eingefädelt. Dass Wirecard so schnell die Prognosen nach oben schrauben würde, damit haben wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten gerechnet. Wirecard blickt nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg im vierten Quartal optimistischer auf das neue Jahr.

Netflix glänzt mit starkem Wachstum und begeistert die Börse
Der Videodienst Netflix wächst dank der breit angelegten Expansion in Europa schnell. Im Schlussquartal 2014 gewann der Streaming-Service 2,43 Millionen neue Kunden außerhalb der USA und übertraf damit deutlich die Erwartungen des Marktes. Mit weiteren 1,9 Millionen neuen Nutzern im Heimatmarkt kam Netflix zuletzt insgesamt auf 57,4 Millionen Kunden.

SAP-Aktie: Nach dem Rücksetzer kaufen?
Die Anleger verlieren die Geduld mit SAP: Weil hohe Investitionen in das zukunftsträchtige Cloud-Geschäft auch in den nächsten Jahren den Gewinn schmälern werden, trennten sich viele Investoren von ihren Anteilen an Europas größtem Software-Konzern. Die Aktie ging am Dienstag in die Knie. Das jahrelang als wichtige Messlatte geltende Margenziel sei wegen der Neuausrichtung des Konzerns nicht mehr zeitgemäß, sagte Finanzvorstand Luka Mucic gegenüber dpa-AFX.

(Mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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