01.04.2014 Stefan Sommer

DAX mit moderatem Plus erwartet: Facebook, Bank of Ireland, SAP, Software AG, Commerzbank, Leoni, Lanxess und Gazprom im Fokus

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Leoni
Trendthema

Der DAX dürfte nach seinem Rücksetzer zum Wochenauftakt am Dienstag freundlich in den Handel starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,25 Prozent höher auf 9580 Punkte. Die Vorgaben aus Übersee sind positiv: An den Börsen Asiens ging es mehrheitlich nach oben. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg seit dem Xetra-Schluss am Montag um 0,35 Prozent. In Japan war der von der Zentralbank ermittelte Stimmungsindex für die Großindustrie erneut gestiegen. Der offizielle chinesische Einkaufmanager-Index habe ein zwiespältiges Bild geliefert, sagte IG-Marktstratege Evan Lucas. Einerseits sei die Steigerung historisch schwach, andererseits seien die Daten aber auch nicht so schlecht wie von einigen befürchtet. Am Vormittag stehen dann Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone auf der Agenda, bevor sich am Nachmittag die Blicke auf die US-Bauausgaben richten.

Facebook-Aktie: Das sagen die Analysten

Die Facebook-Aktie hat mittlerweile eine Korrektur von rund 17 Prozent hinter sich. Nach dem Zwischenhoch bei 72,59 Dollar legte das Papier den Rückwärtsgang ein. Derzeit sucht die Aktie bei knapp 60 Dollar nach einem Boden. In der Zwischenzeit sorgte Facebook-Chef Mark Zuckerberg weiter für positive Schlagzeilen. Nach der Übernahme von WhatsApp hat Zuckerberg den nächsten Deal an Land gezogen. Facebook blätterte rund 2,3 Milliarden Dollar für Oculus hin, einen Spezialisten für Datenbrillen, mit denen sich virtuelle Welten darstellen lassen.

Bank of Ireland: Expansion!

Die Finanzkrise und ihre Spätfolgen haben der Bank of Ireland lange Zeit zu schaffen gemacht. Der Konzern hatte sich über Jahre hinweg regelrecht gesund schrumpfen müssen. Nun ist die Führungsriege des Kreditinstituts offenbar der Ansicht, dass man sich wieder auf das Wachstum des Kreditinstituts konzentrieren kann.

Software AG senkt Gewinnprognose

Die Software AG treibt ihren Konzernumbau voran. Nachdem sich der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller 2013 bereits vom SAP-Beratungsgeschäft in Nordamerika und Osteuropa getrennt hatte, soll dieses jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft werden. Käufer sei die Scheer Group.

Leoni-Aktie: Das sieht gut aus!

Die Aktie von Leoni hangelt sich täglich ein Stück weiter nach oben. Mittlerweile hat das Papier wieder 53,50 Euro erreicht. Das zeugt von Relativer Stärke. Zudem zeigt dies, dass die Anleger von der Wachstumsstory des Automobilzulieferers überzeugt sind. Viele langfristig orientierte Investoren haben den Kursrutsch bis auf rund 48 Euro genutzt und zugegriffen.

Commerzbank: Es geht schon wieder nach oben

Die Commerzbank-Aktie ist nicht aufzuhalten. Nachdem das Papier mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent aus dem Montagshandel gegangen war, legt die Aktie auch im frühen Dienstaghandel zu. Die 14-Euro-Marke ist in Reichweite. Ein Überwinden dieser Marke würde einen Mega-Ausbruch bedeuten.

Lanxess: Erster Tag für neuen Chef – was macht die Aktie?

Lanxess hat einen neuen Chef. Matthias Zachert tritt am Dienstag seinen Posten als Vorstandsvorsitzender beim Chemiekonzern an. Die Schweizer Großbank UBS hat vorab seine Einschätzung überarbeitet. Aus charttechnischer Sicht sieht es auch wieder gut aus.

Facebook-Chef: Nur 1 Dollar Gehalt

Facebooks Führungsriege nimmt trotz florierender Geschäfte kräftige Einschnitte beim Gehalt hin. Gründer und Chef Mark Zuckerberg begnügte sich für das vergangene Jahr wie angekündigt mit einem symbolischen Dollar. Im Vorjahr hatte er noch 769 000 Dollar an Grundgehalt und Boni kassiert.

Gazprom: Damit rechnen die Experten

Während es mit dem Aktienkurs von Gazprom seit Jahresbeginn bergab ging, sind die Gewinnschätzungen für das laufende und auch für das kommende Jahr zuletzt sogar leicht angestiegen. DER AKTIONÄR verrät, mit welchen Erlösen und Gewinnen die Analysten für den russischen Gasriesen rechnen.

SAP-Aktie: Analysten bestätigen Kaufempfehlung

Die Profis der DZ Bank bestätigten in ihrer jüngsten Studie die Kaufempfehlung für SAP mit einem Kursziel von 63 Euro. Harald Schnitzer rechnet zwar mit einem saisonaltypisch verhaltenen ersten Quartal, wertet aber die jüngste Übernahme des Personalsoftwareanbieters Fieldglass positiv.

(Mit Material von dpa-AFX)