21.01.2015 Maximilian Steppan

DAX minimal leichter: Deutsche Bank, Gold, Nordex, Aixtron, Gazprom im Fokus

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TecDAX

Der Dax hat nach seinem guten Lauf mit mehreren Bestmarken in Folge am Mittwoch zunächst den Rückwärtsgang eingelegt. Die Anleger blicken weiter gespannt auf die Europäische Zentralbank (EZB), von der am Donnerstag die Ankündigung von Staatsanleihekäufen im großen Stil erwartet wird. Die Geldflut der Notenbanken gilt seit Jahren als wichtigster Treibstoff für die Aktienmärkte.

Am Vormittag fiel der deutsche Leitindex um 0,16 Prozent auf     10.240 Punkte. Am Vortag hatte das Börsenbarometer bei 10.297 Punkten im Tagesverlauf noch einen Höchststand erklommen. 

Deutsche Bank: Gute Chancen für die Aktie
Morgen ist es so weit: Die EZB tagt, und die Märkte werden endlich erfahren, wie hoch das Volumen der Staatsanleihenkäufe sein wird. 500, 700 oder 1.000 Milliarden Euro? Dem Aktienmarkt sollte das Programm auf die Sprünge helfen. Die Deutsche Bank könnte ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen.

Gold: Spannend, spannend und noch einmal spannend
Der Goldpreis steigt – und verzeichnet zuletzt den größten 5-Tages-Gewinn seit dem Jahr 2007. Sicher: Damit ist der Bärenmarkt noch längst nicht Geschichte. Dennoch verbessert sich die Charttechnik. Ein Anstieg über 1.320 Dollar würde noch einmal positiv wirken. Dann wäre das absteigende Dreieck, das sich seit Anfang 2013 ausgebildet hat, nach oben aufgelöst.

Nordex-Trend vorerst gestoppt - Störfeuer aus den USA
Die Nordex-Aktie hatte am Dienstag kurzzeitig ein neues 6-Monatshoch markiert, zum Handelsschluss aber knapp unter dem bisherigen Zwischenhoch von 16,53 Euro geschlossen. Der Angriff auf diesen Widerstand und den bei 17,00 Euro dürfte vorerst abgeblasen werden: Die US-Bank Goldman Sachs hat nämlich ihre Kaufempfehlung für den Windanlagenhersteller gestrichen.

US-Konkurrent Cree überzeugt: Startet die Aixtron-Aktie zum Comeback?
Nach der Talfahrt der letzten Wochen zeigt die Aixtron-Aktie zum Handelsstart mit einem Plus von einem Prozent erste Stabilisierungstendenzen. Die Papiere des deutschen LED-Maschinenbauers werden durch die guten Zahlen und den erfreulichen Ausblick des US-amerikanischen LED-Herstellers Cree angetrieben.

Gazprom: Moody`s senkt den Daumen
Die Experten der US-Ratingagentur Moody`s haben die Kreditfähigkeit von Gazprom erneut näher unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis ist zwar keine große Überraschung, aber dennoch eine Belastung für die Aktie des weltgrößten Erdgasproduzenten, die auch im heutigen Handel schwächer tendiert.

(Mit Material von dpa-AFX)

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