Die Aktienstrategen der Bank of America (BofA) warteten mit einer massiven Warnung auf. So gebe es derzeit erhebliche geopolitische Risiken hinsichtlich der Zukunft der NATO, einer eskalierenden Konfrontation zwischen den USA und dem Iran sowie weiteren Konfliktpotenzials mit Russland. Dies sei vor dem Hintergrund zu sehen, dass sich die Aktienmärkte nahe ihren Allzeithochs befänden. Das Sentiment der Investoren sei überbordend positiv und die Risikoprämien am Aktienmarkt auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren.
Gemäß der Aussage der Analysten kann es beim europäischen Aktienindex zu einem Rücksetzer von 15 Prozent kommen. Dass ein derartiger Einbruch innerhalb eines Tages vollzogen werden kann, wenn man in der falschen Aktie investiert ist, zeigt das Beispiel von Adyen. Das Papier des Zahlungsdienstleisters verlor gestern an der Amsterdamer Börse im Rahmen einer Senkung der Umsatzprognose in der Spitze mehr als 20 Prozent.
Ebenfalls bedenklich: Sowohl der DAX als auch der Dow Jones vollzogen zuletzt charttechnische Ausbrüche, fielen danach aber mit hohem Tempo wieder unter die Ausbruchsniveaus zurück (Stichwort: „Bullenfallen“). Im Aktien-Report „The Big Short“ hatten Golo Thomas Kirchhoff und ich rechtzeitig vielfältige Gefahrenherde für die Aktienmärkte aufgezeigt.
Im Rahmen des dort enthaltenen „Big Short“-Depots legen wir jetzt nach und bauen zwei weitere Positionen auf. Konkret: Zum einen ordern wir den Palo-Alto-Put mit der WKN MK5742 (Basis: 140,00 Dollar; Laufzeit: 18.06.2026) zu einem Kurs von 0,63 Euro. Die zweite Transaktion ist der Kauf des Uber-Puts mit der WKN MN30BH (Basis: 60,00 Dollar; Laufzeit: 18.09.2026) zu einem Kurs von 0,35 Euro. Aufgrund der kurzen Laufzeiten sind beide Derivate als hochriskant einzustufen.
Heute, 12:42