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16.06.2016 Werner Sperber

Anlage-Spezialisten: Das ist jetzt bei Bayer und Monsanto zu tun

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Bayer

Die Verantwortlichen für das Wikifolio-Musterportfolio des Zertifikatejournal verweisen auf das erneute Ausschlagen des Angebots von Bayer. Nach einem Bericht des Wall Street Journal hält der Vorstand von Monsanto die Offerte von 62 Milliarden Dollar beziehungsweise 122 Dollar je Aktie weiter für zu niedrig. Monsanto gewährt Bayer noch nicht einmal Einblick in die Bücher. Das will die US-Gensaatgut-Firma nur erlauben, wenn der deutsche Pharma- und Chemie-Konzern mehr bezahlt. Aufgrund dieses Stillstands im Übernahmeverfahren stieg der Kurs von bayer in einem schwachen Börsenumfeld leicht an. Die Anleger haben aufgrund dieses Stillstands etwas weniger Angst vor einem zu teuren Zukauf. Grundsätzlich wird jedoch über ein noch höheres Angebot von Bayer spekuliert. Dabei ist von bis zu 68,6 Milliarden Dollar respektive 135 Dollar je Anteil von Monsanto die Rede. Einen Teil dieser Summe möchte Bayer durch den Verkauf neuer Aktien finanzieren, was den Kurs stark belastet.

Die Verantwortlichen für das Wikifolio-Musterportfolio des Zertifikatejournal haben einen Teil ihrer Put-Optionsscheine auf Bayer mit einem Gewinn um 28 Prozent ausgebucht. Den Rest halten sie, weil sie weiter von einer erfolgreichen Übernahme ausgehen. Nun wollen sie einen Call-Optionsschein auf Monsanto einbuchen, sobald sich die Anzeichen für die Übernahme wieder verdichten.

Der am 14. Dezember 2016 fällige Put auf Bayer hat die Wertpapierkennummer LS1TA4 und stammt von Lang & Schwarz. Der Schein ist mit einem Basispreis und einer Totalverlust-Schwelle bei 100 Euro sowie einem Hebel von derzeit 6,8 ausgestattet. Der endlos laufende, nicht währungsgesicherte Call (WKN SE5DMZ) der Société Générale auf Monsanto weist eine Basis bei 81,88 Dollar, eine Knock-out-Schwelle bei 90,06 Dollar und einen Hebel von momentan 4,0 auf.

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