Der Boom im KI- und Rüstungssektor gibt dem österreichischen Chipkonzern AT&S Rückenwind. Die Aktie hat sich bereits verzehnfacht, Analysten sehen aber weiter Potenzial nach oben. Heute gab es frische Zahlen. DER AKTIONÄR zeigt, was dahinter steckt.
Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S surft auf der KI-Welle. Der Konzern aus dem steirischen Leoben stellt winzige Leiterplatten her, sie sind so etwas wie das Nervensystem moderner Elektronik – und sehr gefragt. Dank Künstlicher Intelligenz werden Computer immer komplexer, was AT&S in die Hände spielt. Weltweit sind viele Rechenzentren in der Pipeline, AT&S liefert die „IC-Substrate“ dafür, welche die KI-Chips mit der restlichen Elektronik verbinden.
Rüstungsboom als Chance
Für Anlegerfantasien sorgt auch der neue Bereich „Defense“, mit dem der Konzern jährlich 50 Millionen Euro extra einnehmen will (bis 2030). Komplexe und hochzuverlässige Elektronik wird etwa für militärische Kommunikationssysteme, Radar oder Satelliten benötigt.
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