++ KI-Boom ‒ so sind 125 Prozent drin ++

AT&S steigt 300 Prozent: Intel‑KI‑Boost! AMD und Nvidia im Blick

AT&S steigt 300 Prozent: Intel‑KI‑Boost! AMD und Nvidia im Blick
Foto: HSR/Grok
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Florian Söllner Heute, 11:57 Florian Söllner

Was für eine Aufbruchstimmung in den USA – aber auch in Österreich und Deutschland. Die Künstliche Intelligenz sorgt für enorme Gewinne bei den Aktionären von AT&S, Intel, Nvidia und Siemens Energy. Das Depot 2030 steigt dank KI auf 470 Prozent.

Rückblick: Im Juli 2025 war AT&S eine unrentable Firma und unbeliebte Aktie, die bei 22 Euro verharrte. Heute ein anderes Bild: Nach 300 Prozent Plus im Depot 2030 befinden sich die Österreicher in Feierstimmung. Am Freitag, den 24. April, feiert meine alte Wahlheimat die „Lange Nacht der Forschung“. AT&S thematisiert dabei die Künstliche Intelligenz und zeigt, wieso KI die hochentwickelte Mikroelektronik braucht. Stark: AT&S verfügt in Leoben als einziges Unternehmen in Europa über lokale Kapazitäten von IC Substraten für Hochleistungsmikrochips.

Spannend: AT&S entwickelt nun auch Glaskernsubstrate. Denn Glas reduziert elektrische Verluste und ermöglicht hochpräzise Strukturen. (Das könnte übrigens auch das plötzliche Interesse am Glas-Sensorschutz-Anbieter und TFA-Depot-Highflyer Plan Optik erklären.)

Doch der jüngste Kursanstieg von AT&S ist wohl auf den KI-Überraschungserfolg der Depot-2030-Aktie Intel (+55 Prozent seit Kauf am 7. April) zurückzuführen. Denn Intel ist CPU-Partner von Nvidia und gilt als Partner von AT&S im Substratebereich, welche ein Werk in Malaysia betreibt, das offenbar auf Intel ausgerichtet ist.

Intel-KI-Chef Stephan Gillich sagte mir eindringlich: Unterschätzt nicht die CPU-Beschleuniger-Eigenschaften. Nun freut sich der Intel-Boss: "Die nächste KI-Welle wird die Intelligenz näher an den Endnutzer bringen und sich von Basismodellen hin zu Inferenz und agentenbasierten Systemen entwickeln. Dieser Wandel erhöht den Bedarf an Intels CPUs sowie unseren Wafer- und Advanced-Packaging-Angeboten erheblich“, so Lip-Bu Tan, CEO von Intel. 

Depot 2030 (Auszug)
Depot 2030 (Auszug)

(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR HSR erschienen und aktualisiert)

Bereits im Vorjahr macht der HSR in der Ausgabe 27/2025 seine Leser auf den Anbieter von Leiterplatten und IC-Substraten aufmerksam. Damals bremsten Zölle und die E-Autokrise. Doch unsere Hoffnung war: „Auf mittlere Sicht könnten sich die Österreicher mit Werken in Asien als KI-Gewinner entpuppen. In der neuen Präsentation werden Chipanwendungen von Playern wie Starlink, U-Blox, BMW, AMD als Treiber aufgeführt. Im Fokus hat AT&S offenbar auch Microelectronics-Player wie AWS und Nvidia. Die Anzahl solcher Kunden will man um 50 Prozent auf 14 bis 2026/27 steigern. Chance auf Autobelebung und KI-Überraschung.“

AT&S (WKN: 922230)

Auch im aktuellen Geschäftsbericht bleibt die KI ein Thema: „Treiber bleiben die Bereiche Rechenzentren und Server: Hier herrscht nach wie vor eine stabile Nachfrage. Besonders gefragt sind hochwertige Produkte, die für Künstliche Intelligenz entwickelt worden sind. Hier setzt sich auch der Trend zu hochwertigen IC-Substraten fort, von dem AT&S weiterhin profitieren wird.“

Intel, Nvidia, Aixtron – und jetzt die „neue Bloom Energy“

Dank AT&S, Intel, Nvidia, Aixtron, Infineon und Samsung SDI ist das Depot 2030 innerhalb weniger Wochen von 400 Prozent Plus auf nun 470 Prozent gestiegen. Der KI-Trend ist voll intakt – und Brennstoffzellen helfen, den Strom dafür zu gewinnen. Bloom Energy hat mit einem Plus von 500 Prozent viel Freude gemacht – daher kauft das Depot 2030 in dieser Woche einen weiteren Brennstoffzellen-Geheimtipp, der von großem Interesse seitens KI-Firmen an seiner Lösung berichtet. Einfach hier für alle Details und Transaktionen des Depot 2030 + TFA-Depot freischalten.

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HSR Depot 2030 vs. Dax
(Stand Januar: Aktuell im April: 470 Prozent Plus)

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