Auf den Spuren von Nvidia: Die AT&S-Aktie hat mit 780 Prozent fast so viel Performance im Depot 2030 eingespielt wie der KI-Gigant. Grund sind Milliarden-Investitionen und der erfolgreiche KI-Kunde AMD.
Europas Chipfirmen nehmen Schwung auf. Nach Elmos, Infineon und dem Zulieferer Aixtron ist nun auch AT&S durchgestartet. Top-News: Die Österreicher gaben den Ausbau des Produktionsstandorts Kulim in Malaysia bekannt, der auf Vereinbarungen mit dem Kunden AMD sowie einem weiteren führenden Technologieunternehmen basiere. Dazu zählt der Bau einer neuen Produktionsanlage für IC-Substrate-Cores und hochentwickelte Leiterplatten.
„Unsere Technologieführerschaft, starke Partnerschaften mit den Global Players in der Halbleiterindustrie und die bewährte Fähigkeit, hochmoderne Fertigungsanlagen zu skalieren, positionieren uns als Partner der Wahl in der nächsten Wachstumsphase“, sagt AT&S-CEO Michael Mertin.
„Weiter beschleunigt“
AT&S nimmt eine „beispiellosen Nachfrage“ wahr, die durch den globalen Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) getrieben werde. Spannend: „Der Übergang von monolithischen Chips zu Chiplet-basierten Designs hat bereits zu einer deutlichen Nachfragesteigerung geführt. Dieser Wandel wird jetzt durch KI weiter beschleunigt.“
Über GPUs hinaus umfasse die Nachfrage CPUs, Speicher und zunehmend komplexe heterogene Systemarchitekturen. Der Aufstieg agentenbasierter KI erhöhe die Rechenanforderungen und treibt so den Bedarf an größeren, fortschrittlicheren Substratlösungen voran. Konkret: Basierend auf vereinbarten Rahmenbedingungen werde die Investition in Höhe von 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro vollständig durch langfristige Zusagen von Kunden getragen und finanziert.
Die Depot-2030-Aktie gewinnt heute über 20 Prozent und liegt seit Erstkauf vor einem Jahr nun 780 Prozent für Leser im Plus – siehe auch neues AKTIONÄR TV.
Die Österreicher meldeten bereits im Mai einen Anstieg des bereinigten EBITDA im letzten Geschäftsjahr um 50 Prozent auf 418 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet AT&S jetzt eine währungsbereinigte Umsatzsteigerung von 45 bis 55 Prozent (bisher: 30 bis 35 Prozent).
Neue Chance mit KI-Rückenwind
Noch diese Woche wird das Depot 2030 einen weiteren, neuen KI-Profiteur ins Depot 2030 kaufen, der noch nicht so gehypt ist wie die aktuellen Depot-2030-Titel Nvidia, Siemens Energy oder AT&S.
Rückblick: Im Juli 2025 war AT&S eine unrentable Firma und unbeliebte Aktie, die bei 22 Euro verharrte.
Bereits im Vorjahr machte der HSR in der Ausgabe 27/2025 seine Leser auf den Anbieter von Leiterplatten und IC-Substraten aufmerksam: „Auf mittlere Sicht könnten sich die Österreicher mit Werken in Asien als KI-Gewinner entpuppen. In der neuen Präsentation werden Chipanwendungen von Playern wie Starlink, U-Blox, BMW, AMD als Treiber aufgeführt. Im Fokus hat AT&S offenbar auch Microelectronics-Player wie AWS und Nvidia. Die Anzahl solcher Kunden will man um 50 Prozent auf 14 bis 2026/27 steigern. Chance auf Autobelebung und KI-Überraschung.“
Einfach hier für alle Neuaufnahmen des Depot 2030 freischalten, das mittlerweile über 500 Prozent im Plus notiert.
Heute, 16:17