TSMC, Samsung und Intel setzen auf diesen AKTIONÄR-Tipp

TSMC, Samsung und Intel setzen auf diesen AKTIONÄR-Tipp
Foto: ASML
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Lars Friedrich Heute, 16:34 Lars Friedrich
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Die nächste Generation der Chipfertigung nimmt Gestalt an. TSMC und Samsung wollen die teuersten und leistungsfähigsten Maschinen eines bestimmten Anlagenbauers künftig in der Produktion einsetzen. Die Technik nicht aus den USA oder China, sondern von einem deutschen Nachbarn.

TSMC und Samsung planen den Einsatz von ASMLs neuer High-NA-EUV-Technik. Für den niederländischen Anlagenbauer ist das ein wichtiger Schritt: Die High-NA-EUV-Technik soll kleinere Strukturen ermöglichen und damit die Grundlage für leistungsfähigere KI-Chips und moderne Speicher schaffen. Die laufende AKTIONÄR-Empfehlung erhält damit Rückenwind aus der gesamten Halbleiterbranche.

Hintergrund: Die KI-Nachfrage stellt die Chipindustrie vor neue Herausforderungen. Prozessoren und Speicher müssen leistungsfähiger werden, während die Strukturen auf den Siliziumwafern weiter schrumpfen. Dafür braucht es hochpräzise Fertigungsanlagen. Nun haben zwei der wichtigsten Chipproduzenten signalisiert, dass sie dabei auf ASML setzen.

Die Anlagen arbeiten mit extrem ultraviolettem Licht und können noch feinere sowie komplexere Schaltkreise auf die Wafer übertragen. TSMC will die Maschinen ab 2030 in der Serienfertigung fortschrittlicher Chips einsetzen. Samsung plant den Einsatz bereits ab 2028 für die Produktion moderner DRAM-Speicher. DRAM ist ein zentraler Baustein für Computer, Server und KI-Rechenzentren.

Rund 400 Millionen Dollar kostet eine solche Maschine. Der Preis zeigt, wie anspruchsvoll die Technik ist. Für ASML ist entscheidend, dass High-NA-EUV über erste Pilotprojekte hinauskommt und von mehreren großen Kunden in der Fertigung eingesetzt wird. Neben TSMC und Samsung gehört auch Intel zu den Abnehmern der neuen Technologie.

Auch bei den Fotomasken, den Schablonen für die Übertragung der Schaltkreise auf den Wafer, arbeiten die Unternehmen zusammen. ASML, Intel, Samsung und TSMC wollen den Wechsel von sechs Zoll großen auf zwölf Zoll große Masken vorantreiben. Größere Masken könnten die Produktivität erhöhen und die Fertigungskosten senken. Der Übergang soll schrittweise erfolgen.

ASML (WKN: A1J4U4)

Die Ankündigungen schaffen mehr Klarheit über die künftige Nachfrage. Das stärkt die Perspektiven der laufenden AKTIONÄR-Empfehlung. Die ASML-Aktie bleibt ein Kauf.

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