Donald Trump hat am Dienstagmorgen auf seiner Plattform Truth Social erneut verbal gegen Fed-Chef Jerome Powell ausgeholt. Diesmal standen die gestiegenen Energiekosten im Fokus seiner Anschuldigungen. Zugleich kündigte Trump jedoch auch an, mit Tech-Giganten wie Microsoft an Lösungen zu arbeiten, um den Energieverbrauch von Rechenzentren künftig nicht länger auf den Steuerzahler abzuwälzen.
Donald Trump setzt seinen Konfrontationskurs fort. In einem aktuellen Beitrag auf Truth Social greift der US-Präsident erneut Fed-Chef Jerome Powell und die Vorgängerregierung von Joe Biden an.
Konkret schrieb Trump: „Unter Sleepy Joe Biden und den radikalen linken Demokraten sind die monatlichen Nebenkosten des durchschnittlichen amerikanischen Haushalts MASSIV gestiegen – um über 30 %! Ich will niemals, dass Amerikaner wegen Rechenzentren höhere Stromrechnungen zahlen müssen. Deshalb arbeitet meine Administration mit großen amerikanischen Technologieunternehmen zusammen, um ihre Verpflichtung gegenüber dem amerikanischen Volk sicherzustellen, und wir werden in den kommenden Wochen viel anzukündigen haben.“
AKTIONÄR-Leser wissen: Hinter Trumps erneutem Angriff steckt ein größerer strategischer Machtkampf. Powells Amtszeit als Fed-Chef endet im Mai, sein Mandat als einfacher Gouverneur läuft bis 2028 – ein Verbleib Powells im Board würde Trumps Einfluss auf die Geldpolitik erheblich einschränken. Daher will Trump den von ihm verhassten Powell unbedingt loswerden.
Die Eskalation erreichte zuletzt einen Höhepunkt, als Powell Vorladungen einer Grand Jury des Justizministeriums erhielt (DER AKTIONÄR berichtete). Offiziell geht es um die stark gestiegenen Kosten für die Fed-Sanierung – Experten sehen darin aber ein politisches Manöver, um Powell aus dem Amt zu drängen.
Trump fühlt sich unaufhaltsam. Die Anfeindungen des Fed-Chefs werden wohl bis zum Ende dessen Amtszeit nicht mehr aufhören. Die Märkte reagieren indes gelassen auf Trumps jüngste Attacke gegen Powell.
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13.01.2026, 07:00