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02.03.2021 Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Da ist noch viel zu tun

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ThyssenKrupp

Bei ThyssenKrupp drehen sich die Schlagzeilen seit Wochen vor allem um die Stahlsparte. Doch auch in den anderen Unternehmensbereichen geht der Umbau weiter. Am Montag hat der Industriekonzern die Gründung einer neuen Sparte für den Karosseriebau bekannt gegeben. Das zeigt: Es ist noch immer viel zu tun in Essen.

Verschiedene Bereiche aus der bisherigen Business Unit System Engineering wurden dazu zusammengefasst und firmieren nun als neue Geschäftseinheit ThyssenKrupp Automotive Body Solutions. Das Ziel: Der Konzern will Kunden alles aus einer Hand anbieten und so alle Prozesse beschleunigen.

„Als ein eigenständiger Karosseriebauer können wir unternehmerischer und schneller am Markt agieren. Dabei kombinieren wir unsere Kompetenzen im klassischen Anlagenbau mit denen aus der Serienfertigung von Karosseriebauteilen", so der neue Sparten-CEO Falk Nüßle, der ergänzte: „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt.“ Vor allem der Trend zur Elektromobilität spiele der Sparte, zu deren Kunden unter anderem Mercedes-AMG, BMW, Porsche oder Tesla zählen, in die Karten. Die gesamte Automotive-Sparte des Unternehmens erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 4,1 Milliarden Euro.

ThyssenKrupp (WKN: 750000)

Die Autokomponenten-Sparte kämpft ebenfalls seit Längerem mit Problemen. Ob die Umstrukturierungen Früchte tragen, muss sich zeigen. Doch es ist positiv, dass sich bei ThyssenKrupp etwas bewegt. Spekulative Anleger setzen weiter darauf, dass die Trendwende gelingt. Gewinne laufen lassen!

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