Tesla richtet seine industrielle Zukunft neu aus – und trennt sich dafür von zwei Ikonen. Die Produktion der Oberklasse-Modelle S und X wird im kommenden Quartal eingestellt. Ziel ist es, Fertigungskapazitäten für neue Wachstumsfelder freizumachen, allen voran für den humanoiden Roboter Optimus.
Das Model S, seit 2012 im Programm, war Teslas erstes vollständig eigenentwickeltes Fahrzeug und legte den Grundstein für den Erfolg der Marke im Elektroautomarkt. Das 2015 eingeführte Model X folgte mit seinem auffälligen Design und technischen Neuerungen. Beide Modelle wurden regelmäßig überarbeitet, spielen im aktuellen Absatzmix jedoch kaum noch eine Rolle. Nahezu alle Auslieferungen entfallen inzwischen auf Model 3 und Model Y. Tesla-Chef Elon Musk betonte, dass Besitzer von S- und X-Fahrzeugen weiterhin über die gesamte Lebensdauer technische Unterstützung erhalten.
Der strategische Schnitt eröffnet nun Raum für Teslas nächste Vision: Auf den bisherigen Produktionslinien von S und X sollen künftig die Optimus-Roboter gefertigt werden. Musk hat angekündigt, die humanoiden Maschinen bis Ende kommenden Jahres marktreif machen zu wollen. Damit rückt Tesla zunehmend vom reinen Autobauer zum Anbieter autonomer Systeme vor.
Parallel treibt der Konzern auch seine Robotaxi-Pläne voran. Noch in diesem Jahr soll die Produktion des vollautonomen Cybercab ohne Lenkrad und Pedale starten. Langfristig erwartet Musk, dass diese Fahrzeuge in Stückzahlen alle bisherigen Modelle übertreffen. Auch der Cybertruck soll perspektivisch autonom unterwegs sein.
Teslas Fokus verschiebt sich damit klar: weg vom klassischen Fahrzeugbau, hin zur robotisierten Zukunft. Das Thema Robotic gehört ganz klar zu den Top-Trends der Zukunft. Wer davon profitieren will, aber dabei nicht nur auf den Erfolg von Teslas Optimus setzen will, liegt beim neuen Robotic Index des AKTIONÄR richtig. Insgesamt 15 spannenden Titel des Megatrends sind dort vertreten. Mehr Informationen hierzu sowie handelbare Produkte finden Sie hier.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Tesla.
Heute, 08:06