7 Geheimtipps mit Highflyer-Potenzial!
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18.04.2018 Marion Schlegel

Roche, Novo Nordisk und Astrazeneca im großen Check

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Roche

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Roche vor Quartalszahlen auf der „Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 300 Franken belassen. Diese werden am 26. April veröffentlicht. Anlayst Keyur Parekh zeigt sich optimistisch, was die Markteinführung des Medikaments Hemlibra gegen Hämophilie angeht. Seine Schätzungen für das erste und zweite Halbjahr hat er deswegen überarbeitet. Hemlibra ist eines der wichtigsten Produkte für die kommenden Jahre für die Schweizer. Das Mittel hat Blockbusterpotenzial. Zuletzt hat Roche von der US-Gesundheitsbehörde FDA für Hemlibra den Status „Therapiedurchbruch“ verliehen bekommen. Die Entscheidung basiert auf den Daten aus der HAVEN-3-Studie, in der eine prophylaktische Behandlung mit Hemlibra die Zahl der Blutungen deutlich reduziert hatte, so Roche am Dienstag. Der Status Therapiedurchbruch wird erteilt, um die Entwicklung und die mögliche Zulassung eines Mittels zu beschleunigen, das einen deutlichen Behandlungsfortschritt verspricht. Anleger sollten die Aktie von Roche unbedingt auf der Watchlist lassen. Derzeit ist die Aktie allerdings noch klar charttechnisch angeschlagen. Sobald sich jedoch eine Trendumkehr abzeichnet, können erste Käufe getätigt werden.

Novo Nordisk ebenfalls auf „Conviction Buy List“

Goldman Sachs hat in der jüngsten Einstufung die Aktie Novo Nordisk ebenfalls auf „Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 435 dänische Kronen belassen. Er habe die Schätzung für den Gewinn je Aktie im ersten Quartal wegen Wechselkurseinflüssen leicht gesenkt, so Analyst Keyur Parekh. Am 2. Mai berichtet der Insulinhersteller über die Ergebnisse der ersten drei Monate.

Derzeit ist die Aktie von Novo Nordisk zwar angeschlagen, für den AKTIONÄR sind dies jedoch klare Nachkaufchancen. Das Unternehmen hat einige interessante Projekte in der Pipeline, unter anderem die oral verfügbare Variante des Wirkstoffs Semaglutide.

Astrazeneca: Geteilte Meinung

Bei Astrazeneca hingegen kann DER AKTIONÄR die Einschätzung von Goldman Sachs nicht teilen. Während die US-Investmentbank das Unternehmen mit „Sell“ bewertet, sieht DER AKTONÄR langfristig gute Chancen bei dem Papier. Goldman Sachs begründet seine Entscheidung unter anderem mit niedrigeren Erlösprognosen für die Medikamente Nexium und Crestor sowie die Ausgaben des Pharmakonzerns für Vertrieb und Verwaltung. DER AKTIONÄR bewertet hingegen unter anderem die starke Position im Markt der PARP-Inhibitoren (eine Klasse von Enzymhemmern) als besonders positiv.

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