31.01.2019 Marion Schlegel

Roche mit starken Zahlen, Dividende deutlich erhöht: Aktie mit Kaufsignal

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Roche
Trendthema

Die Aktie von Roche kann am Donnerstag kräftig zulegen, nachdem der Konzern ein starkes Jahresergebnis veröffentlicht hat. Knapp zwei Prozent geht es nach oben auf 262,20 Schweizer Franken. Damit ist der Aktie der Sprung auf ein neues 52-Wochenhoch gelungen und damit ein Kaufsignal. Und auch die kleine Kursdelle infolge des Studienstopps des Alzheimer-Projekts Crenezumab ist damit bereits wieder ausgemerzt.

Die Konzernverkäufe stiegen zu konstanten Wechselkursen um sieben Prozent auf 56,8 Milliarden Schweizer Franken. Die wichtigsten Wachstumstreiber waren in der Division Pharma das neue Medikament Ocrevus zur Behandlung von zwei Formen der multiplen Sklerose sowie die Krebsmedikamente Perjeta, Tecentriq und Alecensa. Hemlibra für die Behandlung von Hämophilie A trug ebenfalls erheblich zum Wachstum bei. Mit Verkäufen von 2,4 Milliarden Franken im ersten vollständigen Geschäftsjahr ist Ocrevus die bislang erfolgreichste Produkteinführung in der Geschichte von Roche, so der Konzern in einer Mitteilung. In der Division Diagnostik konnte vor allem der Bereich Immundiagnostik überzeugen. Der Kerngewinn je Aktie stieg um 19 Prozent auf 18,14 Schweizer Franken. Gleichzeitig kündigte Roche eine Erhöhung der Dividende von 8,30 Franken im Vorjahr auf 8,70 Franken je Anteilschein an. Dies entspricht beim derzeitigen Kurs einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent.

Quelle: Roche

Gleichzeitig zeigte sich Roche zuversichtlich, auch im laufenden Jahr weiter zu wachsen. Roche erwartet ein Verkaufswachstum im tiefen bis mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Für den Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht. Damit fällt die Prognose deutlich besser aus, als von vielen Experten erwartet.

Anleger, die der Kaufempfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, liegen mittlerweile gut 20 Prozent in Front. Gewinne laufen lassen, Stopp zur Absicherung auf 180 Euro nachziehen.