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Rheinmetall: Deal mit Lockheed Martin – Aktie vor Rekordhoch

Rheinmetall: Deal mit Lockheed Martin – Aktie vor Rekordhoch
Foto: Jens Krick/Flashpic/picture alliance/dpa
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Maximilian Völkl 30.04.2025, 10:02 Maximilian Völkl

Mit starken Zahlen hat Rheinmetall zu Wochenbeginn die Bullen wieder angelockt. Am Dienstag legte der Rüstungs-Highflyer an der DAX-Spitze 8,5 Prozent zu und auch am heutigen Mittwoch notiert die Aktie im Plus. Das Rekordhoch bei 1.500 Euro rückt näher. Derweil arbeitet der Konzern künftig noch enger mit Lockheed Martin zusammen.

Gemeinsam mit dem US-Branchenschwergewicht will Rheinmetall Raketen und Flugkörper herstellen und vermarkten. Ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Erweiterung der bestehenden Zusammenarbeit und zum Aufbau eines entsprechenden Kompetenzzentrums wurde unterzeichnet. Unter Führung von Rheinmetall soll dieses mit Sitz in Deutschland vor allem in der Bundesrepublik und anderen europäischen Ländern tätig sein. Laut Unternehmensmitteilung steht die Umsetzung allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der deutschen und US-amerikanischen Regierung.

„Zwei starke Partner haben sich gefunden. Wir freuen uns, in der bewährten Kooperation mit unseren Freunden aus den USA den nächsten Schritt zu gehen“, äußerte sich Rheinmetall-CEO Armin Papperger zufrieden. „Lockheed Martin und Rheinmetall ergänzen sich mit ihren spezifischen Fähigkeiten und technologischen Kompetenzen auf hervorragende Weise. Im wachsenden europäischen Markt wollen wir mit Raketen und Flugkörpern, bei denen wir einen erheblichen Bedarf sehen, eine bedeutende Rolle spielen. Rheinmetall wird sich dabei nicht nur im vertrieblichen Bereich, sondern auch mit signifikanten Produktionsanteilen ins Spiel bringen.“

Bereits 2023 hatten sich beide Unternehmen zusammengeschlossen, um das Mehrfachraketenwerfer-System GMARS zu entwickeln. Zudem wird Rheinmetall im Juli 2025 mit der Produktion von Rumpfteilen für den F-35-Kampfjet von Lockheed Martin beginnen.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Die Zusammenarbeit zwischen deutschem und US-amerikanischem Blue Chip zeigt, dass trotz der Rhetorik von Donald Trump auch in der Rüstungsbranche noch immer transatlantisch zusammengearbeitet wird. Rheinmetall hat mit den Zahlen zudem einmal mehr untermauert, dass das Wachstumstempo und die Profitabilität enorm bleiben. Neue Hochs sollten bald folgen. Die Aktie bleibt auf der Kaufliste.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

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