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Renk: Starkes Wachstum, rote Zahlen – hier sind die Details

Renk: Starkes Wachstum, rote Zahlen – hier sind die Details
Foto: Renk Group
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Maximilian Völkl 15.05.2024, 08:12 Maximilian Völkl

Zum zweiten Mal nach dem Börsengang im Februar hat der Panzergetriebe-Hersteller Renk am Mittwoch Zahlen vorgelegt. Angesichts des Rüstungsbooms bleibt der Konzern auf Wachstumskurs. Unter dem Strich stehen aber nach wie vor rote Zahlen. Die Aktie reagiert im frühen Handel mit einem leichten Plus.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 22,5 Prozent auf 237,7 Millionen Euro, wie der neuerdings im SDAX notierte Konzern am Mittwoch in Augsburg mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes EBIT) kletterte um fast die Hälfte auf 27,8 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich von 9,9 auf 11,7 Prozent. Renk bestätigte seine Prognose.

Zum Jahresstart brach der Auftragseingang des Rüstungszulieferers mit 208,2 Millionen Euro allerdings um mehr als die Hälfte ein. Das hänge mit zwei Großaufträgen im Vorjahreszeitraum zusammen. Unter dem Strich machte Renk 2,8 Millionen Euro Verlust und rutschte damit tiefer in die roten Zahlen als ein Jahr zuvor – maßgeblich wegen höherer Steuerlast. Für das laufende Jahr rechnet Renk weiterhin mit einem Umsatzanstieg auf 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro. Vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten sollen davon 16 bis 18 Prozent operativer Gewinn übrigbleiben.

„Die geopolitische Lage ist angespannt und hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft", sagte Renk-CEO Susanne Wiegand. „Die Nachfrage nach Renk-Technologien zur Sicherung und Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und seiner Bündnispartner ist weiterhin hoch.“

Renk (WKN: RENK73)

Renk profitiert von der anhaltend hohen Rüstungsnachfrage. Die Aktie hat nach der Rally im Anschluss an den Börsengang zuletzt allerdings in den Konsolidierungsmodus geschalten. Noch fehlen die Impulse für einen neuen Anstieg. Zudem ist die Bewertung im Vergleich zum Marktführer Rheinmetall weiterhin hoch. DER AKTIONÄR favorisiert in der Branche deshalb den Blue Chip.

Mit Material von dpa-AFX

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