Die Aktie des Sportartikel-Herstellers Puma hat am Donnerstag stark zugelegt. Ein Reuters-Bericht, wonach der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports den 29-prozentigen Puma-Anteil der Pinault-Familie kaufen will, ließ die Aktie auf den höchsten Stand seit Mai steigen. Wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie?
Puma hat in den vergangenen Jahren den Anschluss verpasst. Die Kollektionen wirken austauschbar, ohne Esprit. Neben Adidas und Nike machen Puma zudem hippe, trendige Newcomer-Brands wie Hoka, On oder True Motion und Lululemon das Leben schwer. Die Folge: sinkende Margen, schwache Zahlen, wachsender Druck auf das Management. Die Puma-Schwäche neusten Berichten zu Folge der chinesische Sportartikel-Konzern Anta nutzen, um Puma vom Tisch zu nehmen.
Anta Sports hat sich in den letzten Jahren mehrere Brands mit Strahlkraft unter den Nagel gerissen. Zum Portfolio gehören etwa die Marken Jack Wolfskin, Arc'teryx, Salomon, Wilson und Descente. Zünglein an der Waage wäre bei einem möglichen Übernahme-Szenario Puma-Großaktionär Artémis. Hinter dem französischen Großaktionär verbirgt sich das Investmentvehikel der Familie Pinault. Artémis hält Beteiligungen in vielen Bereichen — Luxusmode, Weingüter, Kunst, Medien, Sport. Darunter Kering, das Auktionshaus Christie's, das Magazin Le Point.
09.01.2026, 09:06