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11.03.2020 Martin Mrowka

Adidas-Konkurrent Puma stellt wegen Coronavirus seine Gewinnziele infrage

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Puma

Das Coronavirus sorgt auch beim Sportartikel-Hersteller Puma für Besorgnis. Wegen der Absage zahlreicher Sportveranstaltungen und der Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens stellt Puma nun seine Jahresprognose infrage. An der Börse sorgt das in allgemein freundlicherem Umfeld für satte Verluste bei der Puma-Aktie.

Der Mitte Februar vorgelegte Ausblick für das laufende Geschäftsjahr habe noch auf der Annahme basiert, dass sich die Situation kurzfristig normalisieren werde, teilte Puma am Morgen mit. Eine kurzfristige Verbesserung sei jedoch nicht absehbar. Puma nennt als Gründe nicht nur China, sondern auch die negativen Auswirkungen auf andere asiatische Länder und die Verbreitung des Virus auf Europa und die USA.

Es sei unmöglich, eine Vorhersage zur Geschäftsentwicklung in den kommenden Wochen und Monaten zu machen, den negativen Effekt auf Umsatz und Gewinne könne Puma nicht quantifizieren. Bei der Bilanz-Pressekonferenz im Februar hatte Puma für 2020 noch deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn in Aussicht gestellt.

Die Puma-Aktie sackt am Vormittag unter die 56-Euro-Marke - der tiefste Stand seit Juni 2019. Charttechnisch betrachtet trifft der Kurs des MDAX-Werts bei 51 Euro auf eine ordentliche Unterstützung. Darunter wartet eine größere Stütze erst bei 41 Euro.

Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs sind indes optimistisch. Am vergangenen Freitag senkten sie das Kursziel für Puma SE lediglich von 90 auf 87 Euro, die Einstufung wurde auf "Buy" belassen. Die Kurszielsenkung begründete Analyst Richard Edwards mit der Annahme, dass das Virus das Wachstum der Verbraucherausgaben in Europa schmälern dürfte. In Asien werde derweil die Produktion wieder hochgefahren, wodurch die negativen Auswirkungen des Virus begrenzt werden dürften. Puma hat seine Kapazitäten in China wieder zu 60 bis 80 Prozent ausgelastet. (Mit Material von dpa-AFX)

Puma (WKN: 696960)

Die Puma-Aktie zeigt seit dem Allzeithoch bei über 80 Euro eine ausgesprochene Schwäche. Nach dem Rutsch unter die 200-Tage-Linie bei 66 Euro wurde auch der vom AKTIONÄR gesetzte Stopp bei 62 erreicht, die zuvor empfohlene Aktie verkauft. Mit Neukäufen sollte eine Beruhigung der Lage abgewartet werden. Watchlist.

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