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Nvidia „war kurz vor Pleite“, der „Big Bang“ für 28.000 Prozent

Nvidia „war kurz vor Pleite“, der „Big Bang“ für 28.000 Prozent
Foto: Grok
Nvidia Corp. -%
Florian Söllner Heute, 12:07 Florian Söllner

Unser Lieblings-CEO Jensen Huang erklärt mit einem Lächeln seine schwere Kindheit und seinen vollen Einsatz für Nvidia (selbst im Urlaub) und wie die 28.000-Prozent-Empfehlung schon kurz vor der Pleite stand. Das ist sein Erfolgsgeheimnis.

Nvidia war zweimal praktisch tot. Doch der sympathische CEO Jensen Huang kämpft immer weiter. Am heutigen Dienstag schreibt Nvidia in seinem Blog vom fünfstöckigen Schichtkuchen (KI-Stack): Energie → Chips → Infrastruktur → Modelle → Anwendungen und stellt klar: Wir haben mit diesem Ausbau gerade erst begonnen. Bisher sind einige hundert Milliarden Dollar investiert worden. Noch müssen Infrastrukturprojekte im Wert von Billionen Dollar gebaut werden.

„Beschleunigt sich“

Auf der ganzen Welt sehen wir derzeit Chipfabriken, Computer-Montagewerke und KI-Fabriken entstehen – in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. KI-Fabriken werden gebaut, weil Intelligenz heute in Echtzeit erzeugt wird. Anwendungen beschleunigen sich, weil die zugrunde liegenden Modelle eine Schwelle überschritten haben, ab der sie endlich im großen Maßstab nützlich sind. Jede Ebene verstärkt die andere.

Nvidia-Kid
Quelle: Grok
Jensen Huang: Als Kind neu in den USA (Symbolbild Grok)

Wer noch tiefer in die unfassbar erfolgreiche Nvidia-Story (+900 Prozent seit Depot-2030-Kauf 2022) eintauchen will, dem sei der 2,5-stündige Podcast mit Jensen Huang (siehe Highlights daraus im neuen AKTIONÄR TV) ans Herz gelegt.

(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR HSR erschienen und aktualisiert.)

Vom Kloputzer zum KI-Genie

Im Flieger habe ich den Rogan-Podcast mit Jensen Huang verschlungen. Er bleibt mein „Lieblings-CEO“ – berührend, wie er ohne Eltern als 9-jähriger in die USA kam, im Kinderheim putzen musste und bis zum heutigen Tag, auch im Urlaub, jede Minute an den Erfolg von Nvidia denkt und arbeitet. Sehr spannend, wie Nvidia die KI-Berechnungen und die Plattform Cuda erfand und im ersten Moment die Welt nichts davon hielt: „Es war völlige Stille im Raum.“ Immer ging der Nvidia-CEO volles Risiko und neue Wege – stand zwei Mal mit Nvidia vor dem Aus (der SEGA-Chef rettete ihn aus Sympathie), doch das Unternehmen befindet sich nun auf dem Höhepunkt.

Nvidia und Öl im TV-Check
Quelle: HSR/KI

Mit leuchtenden Augen erklärt der Nvidia-CEO, wie er bei einem Gaming-Start-up (mit Nvidia-Chips) eine ganz neue Herangehensweise erkannte, und den „Big Bang“ der KI, aus der Idee heraus, 3D-Bilder parallel zu berechnen, auf quasi alle Probleme der Welt hochskalierte.

Hintergrund: „In der Schule hat man quasi eine Box – in der ist eine Funktion und man gibt ihr einen Input und daraus entsteht nach der Berechnung ein Ergebnis. Jetzt geben wir nicht die Funktion (die Rechenformel) vor. Das spannende ist, dem neuen KI-Computer zeigen wir ein universelles System von Regeln und Funktionen und geben (beim Training) Beispiele für den Input und den richtigen Output vor und die KI findet heraus, was in der Box dafür geschehen muss.“ Jensen begeistert: „Wir können das Skalieren!“

KI-Modelle florieren
Quelle: Nvidia
KI-Modelle florieren

Erklärung: Der von Jensen beschriebene Universal Function Approximator ist ein System, das jede komplexe Beziehung zwischen Daten lernen und nachbilden kann, ohne dass Menschen die Regeln explizit programmieren müssen. So können neuronale Netze grundsätzlich jede beliebige mathematische Funktion annähern.

KI ändert alles

Nvidia erklärt heute im Detail per Blog: Software war immer vordefiniert. Menschen beschrieben einen Algorithmus und Computer führten ihn aus. KI durchbricht dieses Modell. Jetzt haben wir einen KI-Computer, der unstrukturierte Informationen verstehen kann. Er kann Bilder sehen, Texte lesen, Geräusche hören und Bedeutung erfassen. Er kann über Kontext und Absichten nachdenken. Und am wichtigsten: Er erzeugt Intelligenz in Echtzeit.

Jensen: Energie ist die Basis!

Absolute Basis der KI sei ausreichende erschwingliche Energie, so Jensen Huang: Energie wird zum zentralen Faktor, weil sie die Obergrenze dafür setzt, wie viel Intelligenz überhaupt produziert werden kann. Daher kaufen wir nach dem Erfolg mit Bloom Energy (+300 Prozent seit Kauf) nun einen weiteren US-Energie-Titel mit KI-Chance ins Depot 2030 – an die Seite von Nvidia.

Entscheidender Trends-Spike
Entscheidender Trends-Spike

Im Jahr 2015 bei Erstempfehlung von Nvidia im Börsenbrief AKTIONÄR HSR stand der Nvidia-Hot-Stock bei 0,52 Euro. Heute notiert die Aktie bei 157 Euro. Was hat die Explosion ausgelöst? Auch und vor allem großer Mut des Managements, neue Wege zu gehen und „flexibel zu bleiben, die Welle zu reiten“, erklärt Jensen seine Philosophie.

Nvidia (WKN: 918422)

Frischer Kauf im Depot 2030

Der neue US-Geheimtipp wurde per KI-Screen in Kombination mit einem bewährten Social-Trends-Ansatz eines Market Wizards entdeckt. Spannend: Das Google-Trends-Interesse nach einem zentralen Produkt ist dieses Jahr explodiert. Zudem entsteht gerade ein neuer Geschäftsbereich, der das Potential hat, ab 2030 für Milliardenumsätze zu sorgen: Energielösungen für Rechenzentren! Wir kaufen fürs Depot 2030 – alle Details und Transaktionen finden Sie nach dem Freischalten hier.

Start Depot 2030 + TFA-Depot

HSR Tabelle

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

Depot 2030 (Stand Januar 2026)
Quelle: HSR
Aktuelle Depot-2030-Performance: +390 Prozent

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Buchtipp: Superagency: Wenn Künstliche Intelligenz zum Alltag wird

KI? Von ihr drohen uns natürlich auch Gefahren, aber … es gibt so vieles, was uns begeistern sollte: personalisierter Unterricht für jedes Kind durch KI-Tutoren; Forscher finden Heilmittel für Krankheiten wie Alzheimer und Krebs; KI-Berater helfen den Menschen, sich in komplexen Systemen zurechtzu­finden und ihre Ziele zu erreichen. Die KI-Insider Hoffman und Beato – der eine ein legendärer Silicon-Valley-Investor, der andere seit 30 Jahren journalistischer Chronist – bieten eine fantasievolle und positive Sicht auf die Möglichkeiten, die die KI der Menschheit eröffnet. In vielen Bereichen werden mit ihrer Hilfe Durchbrüche möglich, von denen wir heute nicht einmal zu träumen wagen. Ein Plädoyer für gesunden Optimismus in Sachen KI.

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ISBN: 978-3-68932-020-1

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