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BASF und Evonik: Alles wird teurer...

BASF und Evonik: Alles wird teurer...
Foto: BASF
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Thorsten Küfner Heute, 08:22 Thorsten Küfner

Die Chemieriesen BASF und Evonik haben derzeit mit höheren Kosten für Öl und Gas zu kämpfen. Und in Zukunft müssen die Konzerne auch ihren Mitarbeitern etwas mehr bezahlen. So haben sich die Branchengewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC nach zweitägigen Verhandlungen auf ein Lohnplus von 2,1 Prozent für 2027.

Ab Januar 2028 steigen die Gehälter um weitere 2,4 Prozent. Zudem verpflichten sich die Arbeitgeber zu Zahlungen für die Beschäftigungssicherung in der kriselnden Chemieindustrie.

In der Chemieindustrie haben es die Tarifpartner erneut geschafft, ohne Arbeitskämpfe zu einer Einigung zu kommen. Den letzten Streik in der Branche gab es vor mehr als einem halben Jahrhundert - im Jahr 1971. Dies ist eine wirklich bemerkenswerte Leistung. Zumal Chemieunternehmen wie BASF und Evonik bereits Sparmaßnahmen samt Stellenabbau verkünden mussten. Der US-Konzern Dow schließt Anlagen in Sachsen und Sachsen-Anhalt und Wacker Chemie aus München meldete einen Rekordverlust für 2025. BASF-Chef Markus Kamieth zufolge erlebt die Chemieindustrie "wohl ihre schwierigste Zeit seit 25 Jahren". Aus Sicht des Ifo-Instituts drohen der Branche dieses Jahr weitere Produktions- und Jobkürzungen.

Der Chemie-Abschluss ist die erste größere Einigung in der Industrie in diesem Jahr. Für den öffentlichen Dienst der Länder hat Verdi einen Abschluss über 27 Monate erreicht, der Beschäftigten in drei Stufen 5,8 Prozent mehr Geld bringt. Streiks machen den Bürgern vor allem im Verkehr das Leben schwer, wenn Piloten der Lufthansa oder Bahn- und Busfahrer die Arbeit niederlegen. Im Herbst verhandelt die IG Metall mit den Arbeitgebern über die Gehälter von rund 3,8 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie.

BASF (WKN: BASF11)

Die beiden Dividendenperlen sind aufgrund des schwierigen Marktumfelds weiterhin nur etwas für Mutige. Bei Evonik sollte der Stoppkurs bei 11,80 Euro belassen werden. Wer BASF im Portfolio hat, sollte ihn mit einem Stopp bei 39,00 Euro nach unten absichern.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.

Enthält Material von dpa-AFX

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