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BASF: Kein Grund zur Panik

BASF: Kein Grund zur Panik
Foto: BigBlueStudio/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 07:35 Thorsten Küfner

Der Blick auf die Kursentwicklung von BASF dürfte heute bei vielen Investoren zunächst für einen kleinen Schreck sorgen. Denn die Anteilscheine des weltgrößten Chemieproduzenten verbilligen sich zum Auftakt in die neue Handelswoche direkt um knapp vier Prozent. Allerdings sollte man Ruhe bewahren und nicht voreilig handeln. 

Denn der Kursrückgang beruht vor allem auf dem heutigen Dividendenabschlag. Der Chemiekonzern hatte am vergangenen Donnerstag, den 30. April, seine Hauptversammlung abgehalten. Dabei wurde beschlossen, dass es eine Dividende in Höhe von 2,25 Euro je Akte geben soll. Daraus errechnet sich ausgehend vom aktuellen Kurs von 52,60 Euro eine Rendite von 4,3 Prozent. 

Nach Ansicht von Deutsche Bank Research bietet das aktuelle Niveau eine gute Einstiegschance bei BASF. Analystin Virginie Boucher-Ferte bekräftigte daher nach der Zahlenvorlage des DAX-Konzerns ihr Anlagevotum mit "Buy". Boucher-Ferte lobte die soliden Zahlen für die ersten drei Monate sowie einen soliden Ausblick auf das zweite Quartal. Ihrer Ansicht nach profitiert der Chemieriese aktuell stark von seiner "attraktiven Marktpositionierung". 

Im Hinblick auf den Chart ist der heutige Kursrückgang natürlich etwas ärgerlich. Schließlich stand der DAX-Title kurz vor dem Ausbruch auf ein neues Jahreshoch. Zwar sorgt die Blockade der Straße von Hormus für hohe Energiekosten für BASF und belastet natürlich die Weltwirtschaft. Doch dadurch ist im Chemiesektor auch ein Engpass entstanden, weil viele asiatische Produzenten von der Zufuhr von Naphta oder Etylen abgeschnitten sind. Daher hat sich die Aktie von BASF zuletzt sehr gut entwickelt. 

BASF (WKN: BASF11)

Anteilseigner von BASF können also Ruhe bewahren. Der heutige Kursrückgang ist eher ein Grund zur Freude, ab Mittwoch dürfte die Dividende auf dem Konto landen. Mehr zur Aktie des Chemieriesen erfahren Sie in der neuen Print-Ausgabe 19/2026 des AKTIONÄR. Hier bequem als ePaper erhältlich.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.

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