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Merck & Co schlägt schon wieder zu – Blockbuster‑Chance

Merck & Co schlägt schon wieder zu – Blockbuster‑Chance
Foto: PeopleImages/Shutterstock
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Michel Doepke Heute, 07:59 Michel Doepke

Der US-amerikanische Konzern Merck & Co will sich erneut im Bereich der Onkologie verstärken. Am gestrigen Mittwoch kündigte das Pharma-Unternehmen die geplante Übernahme von Terns Pharmaceuticals an. Merck & Co hat es dabei auf TERN-701 abgesehen, einem potenziellen Blockbuster zur Behandlung einer bestimmten Form von Leukämie.

Der Pharma-Riese legt einen Eigenkapitalwert von 6,7 Milliarden Dollar für das Unternehmen oder umgerechnet 53 Dollar je Terns-Aktie auf den Tisch. Dies bedeutet einen Aufschlag von 31 Prozent den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 60 Tage und von 42 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 90 Tage (per 24. März).

Terns Pharmaceuticals Inc (WKN: A2QNWR)

Die Aktie von Terns hat sich bereits vor dem Übernahmeangebot von Merck & Co prächtig entwickelt. Der Grund für die Neubewertung waren äußerst vielversprechende Studiendaten zum großen Hoffnungsträger TERN-701.

Der Wirkstoff befindet sich in der klinischen Entwicklung zur Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie (CML) und könnte im Erfolgsfall Spitzenumsatzerlöse von mehreren Milliarden Dollar pro Jahr generieren.

Merck & Co könnte im Falle einer Marktzulassung von TERN-701 dann mit Novartis konkurrieren. Die Schweizer haben mit Scemblix einen Blockbuster zur Behandlung von CML auf dem Markt. Im vergangenen Jahr steigerte Novartis den Umsatz mit dem Krebsmittel um knackige 85 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

Merck & Co. (WKN: A0YD8Q)

Bringt Merck & Co die Übernahme zu den vorgestellten Konditionen durch und kann TERN-701 zur Marktreife geführt werden, könnte sich die milliardenschwere Transaktion langfristig als günstig erweisen. Klar ist: Die Amerikaner wollen sich mit der Akquisition von Terns breiter aufstellen und die Abhängigkeit vom Top-Seller Keytruda (der auf absehbare Zeit seinen Patentschutz verliert) unabhängiger machen. Der Pharma-Titel bleibt ein Kauf.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Merck & Co.

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