Der Wechselrichterspezialist SMA Solar hat am Donnerstag seine endgültigen Zahlen vorgelegt. Dabei wurden die Eckdaten von Anfang März und der Ausblick weitgehend bestätigt. Die Aktie fällt im frühen Handel im schwachen Marktumfeld etwas zurück. Nach der Rally zuletzt fällt der Blick nun bereits auf die Telefonkonferenz.
Im Geschäftsjahr 2025 hat SMA Solar einen Umsatzrückgang um 0,9 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Das bereinigte EBITDA sank um 27,7 Prozent auf 107 Millionen Euro. Einschließlich Einmaleffekte stand sogar ein operativer Verlust von 65 Millionen Euro zu Buche – nach 16 Millionen Euro Minus vor einem Jahr. Positiv: Der Free Cashflow lag bei 110 Millionen Euro – nach minus 184 Millionen Euro 2024.
Für das laufende Jahr 2026 gibt SMA Solar nach wie vor eine sehr breite Prognosespanne aus. Der Umsatz soll zwischen 1,475 und 1,675 Milliarden Euro liegen, das EBITDA zwischen 50 und 180 Millionen Euro.
Eine Dividende wird für 2025 wie erwartet nicht gezahlt. Angesichts des kräftigen Verlusts gehen Anleger bereits das zweite Mal in Folge leer aus. Letztmals hatte SMA für 2023 noch 0,50 Euro je Aktie ausgeschüttet.
Am Markt geht der Blick nun bereits auf die anstehende Telefonkonferenz. Vor allem die Auswirkungen des Nahost-Kriegs auf das Geschäft dürften hier im Fokus stehen. Nach der jüngsten Kursrally sind die Erwartungen am Markt an das Management durchaus hoch.
SMA hat sich zuletzt stark entwickelt. Die breite Prognose lässt viel Spielraum, sorgt aber auch für Unsicherheit. Grundsätzlich sind die Aussichten gut, das Chartbild stimmt. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot und im AKTIONÄR-Musterdepot auf steigende Kurse und wird die Entwicklung rund um den Call entsprechend genau beobachten. Gewinnmitnahmen sind nach der jüngsten Aufwärtsbewegung in beiden Depots eine Option.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der SMA Solar befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 08:24