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13.04.2021 Maximilian Völkl

Nordex: Das reicht noch nicht

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Nordex

Die Nordex-Aktie musste nach dem Erreichen des Mehrjahreshochs zuletzt einen Rücksetzer verkraften. Operativ läuft es beim Turbinenbauer aber wieder rund. Nach zahlreichen Neuaufträgen in der vergangenen Woche kann der Konzern am Dienstag erneut einen Erfolg vermelden.

In Polen hat die VSB-Gruppe elf Turbinen der 3-Megawatt-Klasse für ein Windcluster mit insgesamt 42,6 Megawatt bestellt. Zu dem Auftrag gehört auch ein Premium-Service-Vertrag über 20 Jahre. Geliefert werden die Turbinen im Herbst 2022, noch im selben Jahr soll auch die Inbetriebnahme erfolgen.

„Nach Projekten in Deutschland und in Finnland freuen wir uns jetzt, auch polnische Windparks der VSB Gruppe mit unserer Anlagentechnologie auszustatten und damit zur Beschleunigung der Energiewende in Polen beizutragen", so Nordex-Vertriebsvorstand Patxi Landa. Insgesamt hat Nordex nun bereits Turbinen über rund 700 Megawatt für Windparks in Polen verkauft.

Nordex (WKN: A0D655)

Die Auftragsbücher von Nordex sind gut gefüllt. Für erneut steigende Kurse reicht der neue Auftrag aber noch nicht. Nach wie vor muss der Konzern unter Beweis stellen, dass diese auch in profitable Umsätze gewandelt werden können. Das erste Quartal dürfte durch die Folgen der Coronakrise noch beeinträchtigt sein, in Zukunft muss aber geliefert werden. Spekulative Anleger setzen darauf, dass diese Trendwende gelingt. Dann sind deutlich höhere Kurse möglich.