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26.03.2021 Michel Doepke

Nel: Hier gibt es viel Potenzial

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Nel

Am Mittwoch konnte Nel einen weiteren Auftrag vom japanischen Konzern Iwatani verbuchen. Und auch in Sachen Partnerschaften gibt das norwegische Unternehmen Gas. So konnte am Donnerstag die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (MoU) mit Haldor Topsoe bekanntgegeben werden. Dadurch wird Know-how gebündelt.

Wissen wird gebündelt

Zusammen sollen End-to-End-Lösungen für "grünen" Ammoniak und Methanol angeboten werden, die auf den jeweiligen Technologien der beiden Unternehmen basieren. Nel bringt hierbei eine jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Elektrolyse mit. Haldor Topsoe will laut eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Technologien zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in der Chemie- und Raffinerie-Industrie sein. Der Fokus der Gesellschaft liegt hierbei auf Katalyse- und Prozesstechnologien.

"Dies ist ein Markt, von dem erwartet wird, dass er in den kommenden Jahren erheblich wachsen wird, und wir freuen uns darauf, mit Haldor Topsoe zusammenzuarbeiten, um den Kunden Komplettlösungen zu liefern, die auf den heute verfügbaren demonstrierten Technologien basieren."

Jon André Løkke, CEO von Nel

Die Absichtserklärung ist allerdings eine nicht-exklusive Vereinbarung. Diese wird jedoch die Basis für die weitere Entwicklung eines Kooperationsvertrages bilden, der in diesem Jahr noch finalisiert werden soll.

Nel (WKN: A0B733)

Gerade in Industriezweigen wie der Chemie- oder Stahlbranche könnte "grüner" Wasserstoff der Schlüssel zur nachhaltigen Dekarbonisierung sein. Nel rüstet sich dafür mit geeigneten Partnerschaften und dem Ausbau der Elektrolyse-Kapazitäten, um eine mögliche steigende Nachfrage nach Anlagen mit hohen Leistungen bedienen zu können. Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau immer noch kein Schnäppchen. Investierte Anleger beachten den Stopp bei 1,90 Euro.

Behandelte Werte

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