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Foto: Microsoft
08.04.2021 Emil Jusifov

Microsoft: Nächster Deal mit der Bundesregierung?

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Microsoft

Für den Softwareriesen Microsoft läuft es aktuell rund. Operativ meldet der Konzern eine positive News nach der anderen. Auch die Aktie ist nun endlich auf ein neues Rekordhoch ausgebrochen.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Microsoft einen Deal mit dem Pentagon in trockene Tücher gebracht hat. Der Deal soll Microsoft bis zu 21,9 Milliarden Dollar (18,6 Milliarden Euro) einbringen. Der Vertrag läuft über bis zu zehn Jahre und umfasst unter anderem die Produktion von rund 120.000 auf Microsofts Hololens-Hardware aufbauenden Augmented-Reality-Brillen

Neuer Auftrag der Bunderegierung möglich

Nun berichtet das Handelsblatt, dass Microsoft kurz davor stehe, einen neuen Auftrag der Bundesregierung zu bekommen. Die Bundesregierung plane einen Test mehrerer Cloud-Dienste von Microsoft, der zur Einführung in der gesamten Bundesverwaltung führen könnte.

Das Bundesfinanzministerium sei beauftragt, mit Microsoft „ergebnisoffene Verhandlungen“ über ein sogenanntes „Proof of Concept“ für Cloud-Technologien zu führen. Das gehe aus der Antwort auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Manuel Höferlin hervor.

Zudem berichtet das Handelsblatt, dass Microsoft im Rahmen eines Konzeptpapiers auch auf die Datenschutz-Bedenken der Kritiker eingehe. Der Softwarehersteller schlage den Aufbau einer Betreibergesellschaft vor, an der hiesige Unternehmen und womöglich zusätzlich die öffentliche Hand beteiligt seien. Der amerikanische Konzern solle dabei außen vor bleiben und lediglich die Technologie liefern.

Die Bundesregierung solle sämtliche Daten verschlüsseln, die öffentliche Verwaltung könne Updates vor der Installation prüfen, Microsoft verzichte zudem in den Office-Lösungen auf die Telemetrie, also die Übermittlung von Analysedaten.

Microsoft (WKN: 870747)

Sollte Microsoft den Zuschlag für den Cloud-Deal mit der Bundesregierung bekommen, dann würde es je nach Umfang des Auftrags gegebenenfalls weitere Milliarden in die Kassen des Softwareriesen spülen. Und Microsoft würde seine Kooperation mit einem der wichtigsten öffentlichen Auftraggeber überhaupt ausbauen.

Die Microsoft-Aktie notiert kurz nach Eröffnung der US-Börsen auf einem neuen Allzeithoch.  Die Rallye dürfte weitergehen. Gewinne laufen lassen!

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Autor Emil Jusifov hält un­mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Microsoft.

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