29.03.2020 Emil Jusifov

Microsoft: Cloud wächst um 775 Prozent in einer Woche

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Microsoft

Seit dem Ausbruch der Virusepidemie werden Cloud-Dienste und Homeoffice-Lösungen besonders stark nachgefragt. Wie DER AKTIONÄR bereits mehrfach berichtete, gehört Microsoft aufgrund seines Produktportfolios zu den Profiteuren dieser Entwicklung. Nun wird es auch eindrucksvoll anhand der vorliegenden Nutzungszahlen zu Microsoft Cloud Services bestätigt.

So schreibt Microsoft auf seiner Webseite, dass in der laufenden Woche in Ländern, welche zur Eindämmung der Virusausbreitung auf physische Distanzierung und Isolierung der Bürger setzen, ein Nutzungsanstieg seiner Cloud-Services um 775 Prozent zu beobachten ist.

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Besonders stark nachgefragt werden dabei die Dienste Microsoft Teams (mehr als 44 Millionen täglich aktive Nutzer und über 900 Millionen tägliche Besprechungsprotokolle), Windows Virtual Desktop (Nutzung hat sich mehr als verdreifacht) und Power BI (Anstieg um 42 Prozent in einer Woche).

Das Business-Analytics-Tool Power BI wird von den Regierungen unter anderem dazu verwendet, um Daten zu Covid-19 mit der Bevölkerung zu teilen.

Der CEO Satya Nadella zeigte sich erfreut, dass die Dienste von Microsoft zur Bewältigung der Krise beitragen: "Es sind Zeiten wie diese, die uns daran erinnern, dass jeder von uns einen Beitrag leisten muss und dass wir als Gesellschaft zusammenhalten müssen." In Zeiten großer gesellschaftlicher Störungen sei Microsoft fest entschlossen, allen dabei zu helfen, die Krise zu bewältigen.

Microsoft (WKN: 870747)

Neben den guten Nachrichten zu den Nuntzungszahlen, haben sich die Microsoft-Papiere in dieser Woche auch charttechnisch nach oben über die 200-Tage-Linie gekämpft und damit ein neues Kaufsignal ausgelöst. Für den AKTIONÄR bleibt Microsoft ein absolutes Basisinvestment. Anleger können sich die laufende Korrektur zu Nutze machen und bei den Microsoft-Papieren auf diesem reduzierten Niveau eine erste Position aufbauen. Investierte Anleger bleiben an Bord. Mehr zu Microsoft lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, welche Sie hier herunterladen können.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Microsoft.

Buchtipp: Hit Refresh

Wer hat´s erfunden? Microsoft. Lange bevor es iPad oder Kindle gab, hatte Microsoft bereits ein Tablet und einen E-Reader entwickelt. Nur: Es hatte die Produkte nie genutzt und war gegen neue Innovatoren wie Apple und Co ins Hintertreffen geraten. Die Lösung: Eine Rundumerneuerung – Microsoft entwickelte eine alle Unternehmensbereiche umfassende Strategie für den künftigen Umgang mit neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz und Mixed Reality. „Hit Refresh“ zeigt am Beispiel von Microsoft, wie man mit Empathie und Energie das Beste aus den Möglichkeiten des technischen Fortschritts herausholt. Nadella verbindet das Ganze mit seiner eigenen faszinierenden Lebensgeschichte und Gedankenwelt.

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