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Match Group: 260 Prozent seit Empfehlung – heiße Tinder-Aktie gibt weiter Vollgas

Match Group: 260 Prozent seit Empfehlung – heiße Tinder-Aktie gibt weiter Vollgas
Foto: Börsenmedien AG
13.09.2018, 13:30 ‧ Matthias J. Kapfer

Die Tinder-Mutter Match Group springt von einem Allzeithoch zum nächsten. Die möglichen Einschnitte durch den Markteintritt des Konkurrenten Facebook sind längst vergessen. Auch eine Klage von Ex-Mitarbeitern kann den Lauf der Aktie nicht stoppen.

Was für eine Entwicklung: Vor vier Monaten sah es noch recht düster um die Match Group aus. Facebook hatte damals frisch verkündet, in den Dating-Markt einsteigen zu wollen. Der Aktienkurs der gerade mal seit drei Jahren an der Börse gelisteten Tinder-Mutter stürzte mehr als 20 Prozent in die Tiefe. Heute sieht die Sache schon ganz anders aus.

Als Befreiungsschlag dienten die Q2-Zahlen, die jegliche Analystenerwartungen sprengten. Die Reaktion an der Börse folgte unmittelbar – in den darauffolgenden zwei Tagen stiegen die Papiere des Dating-App-Betreibers um rund 30 Prozent. Die Sorgen um einen möglichen Wettkampf mit dem Social-Media-Giganten Facebook sind so gut wie vergessen.

Klage von Ex-Tinder-Mitarbeiter

Für eine unangenehme Überraschung sorgten Mitte August jedoch ehemalige Mitarbeiter der Match Group und deren Muttergesellschaft IAC (InterActiveCorp). Ex-CEO Sean Rad, Mitgründer Jonathan Badeen sowie acht weitere Mitstreiter fühlen sich um Aktienoptionen beim Börsengang der Tinder-Mutter geprellt. Aus der Klageschrift geht eine Forderung von mindestens zwei Milliarden Dollar hervor.

Für die Muttergesellschaft IAC und die Match Group sind die Vorwürfe haltlos, die beiden Unternehmen zeigen sich unbeeindruckt und kommentieren siegessicher: „Wir freuen uns darauf, unsere Position vor Gericht zu verteidigen“.

260 Prozent Kursentwicklung seit Empfehlung

DER AKTIONÄR empfahl die heiße Tinder-Aktie bereits im Juli 2016. Die Performance seitdem: 260 Prozent!
Mit den Q2-Zahlen hat die Match Group deutlich gezeigt, dass das Geschäftskonzept des Unternehmens mehr als profitabel funktioniert. Die Tinder-App als Dauerbrenner im Portfolio wird dem Konzern weiterhin, trotz der möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung, ein Umsatzwachstum bescheren. Anleger lassen die Gewinne laufen.

Quelle: Börsenmedien AG

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Autor hält Positionen an Match Group, die von einer etwaigen aus der Publikation resultierenden Kursentwicklung profitieren.

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