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14.01.2022 Thorsten Küfner

Maersk: Noch besser als erwartet

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AP Moeller-Maersk A

Die weltgrößte Reederei A.P. Moeller-Maersk rechnet dank stark gestiegener Transportpreise für 2021 mit noch mehr Gewinn. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern dürfte 19,8 Milliarden US-Dollar (17,3 Milliarden Euro) erreichen, teilte die dänische Rivalin der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd am Freitag in Kopenhagen mit. Mitte September hatte der Konzern seine Prognose schon um mehrere Milliarden auf 18 bis 19 Milliarden Dollar angehoben und im dritten Quartal einen Rekordgewinn erzielt.

Im letzten Jahresviertel spielten dem Unternehmen die Probleme in den weltweiten Lieferketten stark in die Karten. Der Umsatz lag auf Basis vorläufiger Zahlen bei 18,5 Milliarden Dollar, obwohl die Transportmengen um vier Prozent zurückgingen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern soll 6,8 Milliarden Dollar erreichen. So seien die Transportpreise im Jahresvergleich um 80 Prozent gestiegen. Der Konzern erklärte dies mit Unterbrechungen in den Lieferketten.

Maersk kündigte zudem eine neue Prognose für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2022 an. Sie soll bei der Vorlage der gesamten Geschäftszahlen am 9. Februar veröffentlicht werden.

AP Moeller-Maersk A (WKN: 861929)

Die Aussichten für Maersk bleiben gut - auch wenn es wie zuletzt immer wieder auch zu heftigeren Kursrücksetzern im Zuge von Gewinnmitnahmen kommen könnte. Anleger können bei der Reederei nach wie vor an Bord bleiben. Zur Gewinnsicherung sollte der Stopp auf 2.350 Euro nachgezogen werden.

Mit Material von dpa-AFX

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