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Foto: Lufthansa
12.05.2021 Thorsten Küfner

Lufthansa: Noch ein Jahr...

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Deutsche Lufthansa

Die beiden vom Staat geretteten Fluggesellschaften Lufthansa und Condor haben ihren Streit um Zubringerflüge vorerst auf Eis gelegt. Die beiden Unternehmen verlängerten ihre langjährige Vereinbarung, die Lufthansa im vergangenen Herbst aus Konkurrenzgründen bereits gekündigt hatte. Das teilten Sprecher beider Airlines am Dienstag mit.

Kunden der Ferienfluggesellschaft Condor können nun sicher sein, dass bis einschließlich 10. Mai 2022 ihre Zubringerflüge mit Lufthansa, Swiss oder Austrian fester Bestandteil ihrer Fernreise sein werden. Condor selbst könnte ein derart dichtes Zubringernetz nach Frankfurt nicht anbieten.

Bis zu dem genannten Termin soll das Bundeskartellamt über die Sache im Hauptverfahren entschieden haben. Die Behörde hatte nach einer vorläufigen Prüfung in der Kündigung einen Missbrauch der Marktmacht durch die Lufthansa gesehen. Der von der Corona-Krise gebeutelte Konzern will selbst stärker in das von Condor betriebene Geschäft mit touristischen Langstreckenflügen einsteigen. Dafür hat Lufthansa den neuen Flugbetrieb "Eurowings Discover" gegründet, in dem die touristischen Flüge gebündelt werden sollen.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Das Marktumfeld für die Lufthansa bleibt herausfordernd. Zwar besteht ganz klar Hoffnung auf eine Besserung der Lage in den kommenden Monaten, auf der anderen Seite belastet natürlich die Gefahr einer größeren Kapitalerhöhung den Kurs. Ein Kauf drängt sich aktuell noch nicht auf. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stoppkurs bei 9,50 Euro. 

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

Mit Material von dpa-AFX