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18.09.2020 Thorsten Küfner

Lufthansa: Das weckt Hoffnungen

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Die Lufthansa bereitet sich nach weitgehenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder auf mehr Flüge in afrikanische Länder vor. "Wir stehen in den Startlöchern", sagte der für den Kontinent zuständige Lufthansa-Manager André Schulz am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Seit August sei die Zahl der Flüge nach Kenia wieder auf vier pro Woche hochgefahren, nach Namibia wird die Flugverbindung zwischen Frankfurt und Windhuk an diesem Samstag aufgenommen werden. 

Auch Mauritius könnte zum Jahresende wieder ins Programm genommen werden. "Das Reiseverhalten und die Nachfragestrukturen werden sich verändern - wir sind aber sehr zuversichtlich beim Blick auf den Markt", sagte Schulz. Ein wichtiger Mosaikstein sei die am Vorabend in Südafrika verkündete Grenzöffnung nach sechsmonatiger Luftraumsperre. 

"Wir werden den Kranich nach Johannesburg holen"

"Anfang Oktober werden wir den Kranich wieder nach Johannesburg holen", sagte Schulz. Voraussetzung sei noch eine Veröffentlichung der Liste von Staaten, die mit Blick auf das Coronavirus als Hochrisikoländer eingestuft werden. Die Lufthansa hatte vor dem Ende März verkündeten Lockdown in Südafrika einen täglichen Flug in den Kap-Staat angeboten. "Wir haben es mit einem völlig neuen Marktumfeld zu tun, bei dem wir alle erst mal lernen müssen, wie wir uns neu positionieren", sagte Schulz. Klar sei aber, dass der Eurowings-Flug in Namibias Hauptstadt Windhuk ebenso wie die Kenia-Flüge "recht erfreulich" gebucht seien. Als Trend sei zudem bereits erkennbar, dass der Luftfrachtanteil künftig eine größere Rolle spielen werde.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Neue Ziele sind für die Lufthansa-Aktionäre natürlich immer wieder kleine Hoffnungsschimmer. Dennoch ist die Gesamtlage für den MDAX-Konzern natürlich äußerst schwierig, wie kürzlich CEO Carsten Spohr erneut bestätigte (siehe unter: Lufthansa: Katastrophal). Die Airline verliert aktuell pro Monat eine halbe Milliarde Euro - und die Aussichten bleiben trüb. Daher sollten Anleger weiterhin nicht zugreifen. 

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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

(Mit Material von dpa-AFX)

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